Menü
© iStockphoto / AlexRaths

Arbeiten in Berlin

Berlin setzt seinen Erfolgskurs fort: Seit 2006 steigt die Zahl der Erwerbstätigen in Berlin schneller als der bundesweite Durchschnitt.

Nach über zehn Jahren ununterbrochenen Wachstums, ist die Zahl der Erwerbstätigen 2020 coronabedingt im Vorjahresvergleich um -0,4 % (Deutschland -1,1 %) gesunken. Im Bundesländervergleich verzeichnete Berlin hier den geringsten Rückgang. Doch der Arbeitsmarkt in der Hauptstadtregion erholt sich zunehmend von der Coronakrise. Während die Zahl der Arbeitslosen und Kurzarbeitenden sinkt, steigt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

In 2021 erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr in Berlin um 0,9 Prozent auf mehr als 2 Millionen. Das sind über 18.000 Personen mehr als 2020. Damit weist Berlin den höchsten prozentualen Anstieg unter allen Bundesländern auf. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Jahresdurchschnitt 2021 jedoch noch auf höherem Niveau als im ersten Pandemiejahr 2020.

(Quelle:  Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2022)

Preis- und Lohnniveau

Im globalen Preis- und Lohnvergleich der Schweizer Großbank UBS, die 77 Städte weltweit untersucht hat, liegen die deutschen Metropolen Frankfurt am Main, München und Berlin im oberen Mittelfeld. Die teuersten Städte sind Zürich, Genf und Oslo. Berlin ist demnach vergleichsweise noch immer ein günstiges Pflaster. Unter den berücksichtigten deutschen Städten ist die Differenz zwischen Preis- und Lohnniveau in Berlin am niedrigsten.

Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit ist in allen Regionen durch Agenturen für Arbeit vertreten. Ihre Aufgaben bestehen in der

  • Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen
  • Beratung von Arbeitgebern
  • Förderung beruflicher Weiterbildung
  • Informationen über Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber