Medizintechnik
Die Hauptstadtregion gehört zu den innovativsten Medizintechnikstandorten in Europa und weist seit vielen Jahren eine hohe Wachstumsdynamik auf.
Unternehmen
Beschäftigte
Viele der in der deutschen Hauptstadtregion angesiedelten Unternehmen der Medizintechnik sind klein bis mittelständisch geprägt und in ihren Geschäftsfeldern unter den Weltmarktführern. Sie profitieren von hervorragender akademischer Forschung und den vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten mit renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen und Kliniken vor Ort.
Die Branche ist sehr heterogen aufgestellt und umfasst ein breites Spektrum – von der Softwareentwicklung für digitale Gesundheitslösungen und die medizinische Bildgebung über die Entwicklung elektromedizinischer und medizintechnischer Geräte bis hin zur Herstellung von Implantaten und medizinischen Hilfsmitteln für Orthopädie und Pflege.
Zu den herausragenden Unternehmen am Standort zählen u. a.:
- Biotronik
- B. Braun
- Berlin Heart
- bess
- Caresyntax
- Eckert & Ziegler
- eemagine Medical Imaging Solutions
- Hologic
- Jenoptik
- Karl Storz
- MELAG
- Novanta
- Ottobock
- Stryker
- XION
- Zimmer Biomet
(Quelle: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie)
Forschung und Entwicklung
Neben der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) beheimatet die deutsche Hauptstadtregion über 40 renommierte wissenschaftliche Einrichtungen wie das Berlin Institute of Health (BIH), das Deutsche Herzzentrum der Charité (DHZC), die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) und zahlreiche Fraunhofer-, Helmholtz-, Leibniz- und Max-Planck-Institute in Berlin und Brandenburg.
Das breite Forschungsangebot der Berliner Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen umfasst neben den klassischen Kernbereichen der Medizintechnik wie z. B. am Fachgebiet Medizintechnik an der TU Berlin ein breites Spektrum an Querschnittstechnologien. Dazu gehören u. a. Mikrosystem- und Nanotechnologien, Sensorik, optische Technologien, Robotik, digitale Technologien, neue Materialien, und Biomechanik.
Mit einer hoch diversen Probandenstruktur und an der Schnittstelle von Metropole und ländlichem Raum bietet die deutsche Hauptstadtregion ideale Voraussetzungen bei der Forschung, Entwicklung und Erprobung innovativer und vernetzter Gesundheitslösungen.
Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen
Netzwerke
Zur Bündelung und optimalen Nutzung der vorhandenen Expertise und Ressourcen hat man sich in der deutschen Hauptstadtregion früh auf die Gründung spezialisierter Netzwerke fokussiert. Diese haben die Entwicklung der Region zu einem der führenden Standorte für Life Sciences in Europa maßgeblich mit vorangetrieben.
Netzwerke, Verbände und Kammern
(Quelle Zahlen in Branchengrafik: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH)