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Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist eine der wichtigsten Zukunftsbranchen der Hauptstadtregion. Sie verbindet hohes Innovationsniveau mit anspruchsvollen Technologien.

Die Hauptstadtregion zählt zu den drei bedeutendsten Luftfahrttechnologie-Regionen in Deutschland. Mit Global-Playern wie Rolls-Royce, MTU und Lufthansa Bombardier Aviation Services sind Luftfahrtunternehmen von Weltruf in der Region. In ihrem Umfeld bieten sich für kleine und mittlere Unternehmen vielfältige Chancen als Zulieferer oder im Dienstleistungs-, Sicherheits- oder IT-Bereich. Sie alle profitieren gleichermaßen vom außergewöhnlich starken wissenschaftlichen Potenzial der Region.

Warum Berlin?

Michael Scheiding

»Berlin ist für ein Raumfahrtunternehmen ein idealer Standort. Nachwuchsprobleme an qualifizierten Fachkräften wie Ingenieure, Informatiker und Mathematiker gibt es dank der hohen Ausbildungsdichte und der Attraktivität der Stadt Berlin kaum. Hoch motivierte Mitarbeiter aus verschiedenen, technischen Disziplinen ermöglichen der Astro- und Feinwerktechnik die Realisierung anspruchsvollster Projekte von irdischen Extremanwendungen bis hin zu innovativen Weltraumprojekten. Im Technologiepark Adlershof haben wir einen schnellen Zugriff auf ein Netzwerk an erfahrenen Zulieferern und kompetenten Kooperationspartnern.«

Michael Scheiding, Geschäftsführer Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH

Zahlen und Fakten

  • Rund 7.500 Spezialisten, Techniker und Ingenieure arbeiten in den Aerospace-Unternehmen der Hauptstadtregion
  • Etwa 17.000 Beschäftigte sind in der luftverkehrsbezogenen Wirtschaft tätig
  • Schauplatz einer der umsatzstärksten und weltweit drittgrößten Branchenmesse, der Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA)
  • Optimale Vernetzung der regionalen Aerospace Industrie in der Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA)
  • Regionale Kernkompetenzen der Unternehmen in Antriebstechnik, Maintenance, Overhaul und Repair (Flugzeuginstandhaltung), Simulation, Testing, Engineering und Softwareentwicklung

Luft- und Raumfahrtindustrie in Berlin

Luft- und Raumfahrtindustrie in Berlin

Nutzen Sie unsere interaktive Branchenkarte, um sich über ausgewählte Standorte und infrastrukturelle Gegebenheiten zu informieren.

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Regionale Drohnentechnologien erobern den Markt

Zu den etablierten Aktivitäten sind die zivilen unbemannten Flugsysteme neu hinzugekommen. Hier zeichnet sich eine große Dynamik in Bezug auf Anwendungen und Dienstleistungen ab. Über 60 Akteure aus den Bereichen Forschung (z. B. BTU Cottbus-Senftenberg, das European Aviation Security Center), Entwicklung (z. B. germandrones GmbH, service-drone.de GmbH) und Anwendung (z. B. Airteam) tragen dazu bei, dass die Hauptstadtregion zu einem führenden Standort für unbemanntes Fliegen wird.

Kompetenzzentrum für Raumfahrttechnologien

Traditionell ist der regionale Raumfahrtsektor durch das Segment der Kleinsatelliten geprägt. Drei Akteure der Region stellen komplette Kleinsatelliten her: Astro-Feinwerktechnik GmbH, Berlin Space Technologies und die TU Berlin. Die TU Berlin ist weltweit die Universität mit den meisten Satelliten im Orbit.  

Mehr als 70 Unternehmen, Ausbildungs- (z. B. beSpace GmbH) und Forschungszentren (z. B. DLR), die in der Hauptstadtregion verankert sind, streben in den Weltraum und bilden mit ihren verschiedenen Expertisen und Spezialisierungen ein ganzheitliches, interdisziplinäres, regionales Kompetenzzentrum für Raumfahrttechnologien und -anwendungen.

  • Netzwerke, Initiativen und Verbände

BBAA - Das Aerospace-Netzwerk der Hauptstadtregion

Ein weiteres Plus für die Branche: Die branchenbezogenen Akteure der Hauptstadtregion Berlin, von der Industrie über Forschung und Entwicklung bis zur Wirtschaftsförderung, haben ihre Potenziale in der Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA) gebündelt. Die BBAA sieht Ihre Aufgaben darin, Synergien ihrer Mitglieder zu nutzen, Standortmarketing und Unternehmensmarketing für die Mitgliedsunternehmen sinnvoll zu verknüpfen und ansässige Klein- und Mittelbetriebe durch Beratung und Weiterbildung zu hoch entwickelten Zulieferern zu qualifizieren.


Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) ist mit rund 3000 Mitgliedern einer der bedeutendsten Verbandsdienstleister und bietet das größte Branchennetzwerk der Investitionsgüterindustrie in Europa.
Die vier zentralen Themen "Vernetzt denken und handeln“, "Zukunft für Unternehmer“, "Technik und Menschen“ und "Europa und die Welt“ beschreiben das Leitbild. Fachverbände, regionale Landesverbände, zentrale Fachabteilungen sowie Servicegesellschaften bilden die Organisation, um die Mitglieder optimal zu betreuen.


Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)

Der ZVEI vertritt die wirtschafts-, technologie- und umweltpolitischen Interessen der deutschen Elektroindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Er informiert gezielt über die wirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Elektroindustrie in Deutschland.


EASC - European Aviation Security Center e.V.

Das EASC führt Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Flughafensicherheit durch. Es ist eine herstellerunabhängige Plattform für die Entwicklung von Airport Security Geräten und der Anwendungsszenarien für unbemannte Flugsysteme.

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