Arbeitskräftepotenzial
Berlin ist der größte deutsche Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt profitiert von den Vorteilen eines Einzugsgebietes mit fast 6,3 Millionen Einwohnenden in der gesamten Hauptstadtregion. Die Attraktivität Berlins zieht national wie international gut ausgebildete Arbeitskräfte an. Von den 2,2 Millionen Erwerbstätigen sind ca. 1,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Mit über 976.000 ausländischen Einwohnern und einem Altersdurchschnitt der Bevölkerung von 42,9 Jahren ist Berlin eine weltoffene und junge Stadt.
Internationale Fachkräfte
Berlin ist laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das attraktivste Ziel für zugewanderte Fachkräfte und Akademiker in Deutschland – 2024 war jede vierte qualifizierte Fachkraft in Berlin im Ausland geboren.
Internationale Fachkräfte ziehen besonders häufig in Stadtstaaten und westdeutsche Bundesländer. Im bundesweiten Vergleich ist Berlin klarer Spitzenreiter und zieht die meisten ausländischen Fachkräfte im erwerbsfähigen Alter zwischen 25 und 64 Jahren an:
- 27,1 % der Fachkräfte wurden im Ausland geboren,
- 41,9 % der Zugewanderten sind Akademiker,
- 35,1 % aller Akademiker in Berlin stammen aus dem Ausland,
- 14,3 % der gesamten Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sind zugewanderte Akademiker.
Entscheidend für die Wahl des Wohn- und Arbeitsorts sind neben Jobs und Karrierechancen auch Faktoren wie Weltoffenheit, Willkommenskultur und Lebensqualität. Internationale Communities, bilinguale Schulen und Kitas erleichtern das Ankommen in der Stadt und ermöglichen ein schnelles Einleben.
Studierende
Für ausländische Studierende und Wissenschaftler ist die Hauptstadt einer der beliebtesten Universitätsstandorte weltweit. Im Wintersemester 2025/26 sind von den über 206.000 Studierenden rund 54.000 Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit eingeschrieben. Das sind 26 Prozent aller Studierenden. Die meisten dieser Studenten kommen aus Indien, China, der Türkei, Russland, Italien und Syrien. Der Anteil der Frauen an allen Berliner Studierenden liegt bei 51 Prozent.
Vier Universitäten, zahlreiche renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen schaffen ein internationales Netzwerk, von dem die Berliner Wirtschaft profitiert. Neben internationalen Kontakten stellen sie einen großen Pool hervorragend ausgebildeter, mehrsprachiger Fachkräfte sicher.