Zugewanderte Fachkräfte – Institut der deutschen Wirtschaft
Berlin ist am attraktivsten für zugewanderte Fachkräfte in Deutschland
Internationale Fachkräfte und Akademiker ziehen besonders häufig in Stadtstaaten und westdeutsche Bundesländer – das zeigt der „IW-Kurzbericht 30/2026“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Im bundesweiten Vergleich ist Berlin klarer Spitzenreiter und zieht die meisten ausländischen Fachkräfte im erwerbsfähigen Alter zwischen 25 und 64 Jahren an. 2024 war jede vierte qualifizierte Fachkraft in Berlin im Ausland geboren.
27,1 % der Fachkräfte wurden im Ausland geboren.
41,9 % der Zugewanderten sind Akademiker.
35,1 % aller Akademiker in Berlin stammen aus dem Ausland.
14,3 % der gesamten Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sind zugewanderte Akademiker.
Entscheidend für die Wahl des Wohn- und Arbeitsorts sind neben Jobs und Karrierechancen auch Faktoren wie Weltoffenheit, Willkommenskultur und Lebensqualität. Internationale Communities, bilinguale Schulen und Kitas erleichtern das Ankommen in der Stadt und ermöglichen ein schnelles Einleben.
Metropolregion Berlin-Brandenburg weltweit auf Platz 8
Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg behauptet sich trotz herausfordernder wirtschaftlicher Bedingungen als attraktiver Innovations- und Investitionsstandort mit internationaler Bedeutung – das bestätigt Platz 8 im globalen Ranking „Global Best to Invest 2026“ des Site Selection Magazins. Sie positioniert sich damit neben Metropolregionen wie Amsterdam, Melbourne, Seoul und Tokyo-Kanto. In der Kategorie „Western Europe" belegte die Hauptstadtregion Platz 3 unter den fünf führenden Metropolregionen hinter London und Amsterdam, vor Madrid und Paris.
United Kingdom – London
Singapur – Singapur
Südkorea – Seoul
China – Shanghai
Niederlande – Amsterdam
Australien – Melbourne
Japan – Tokyo-Kanto
Deutschland – Berlin
Site Selection ist ein B2B-Fachmagazin und Analyseportal für globale Standort- und Investitionsentscheidungen. Die „Global Best to Invest“-Rankings bewerten Länder und Metropolregionen nach wirtschaftlicher Attraktivität und Investitionspotenzial – basierend vor allem auf harten Faktoren wie wirtschaftlicher Dynamik, Investitionen, Infrastruktur sowie Arbeitsmarkt, Lohnniveau und Innovationskraft.
Berlin vereint hohe Lebensqualität mit starker Innovationskraft - das bestätigt das jährliche Ranking „Europe’s Best Cities 2026“ des Beratungsunternehmens Resonance Consultancy. Berlin verteidigt seinen dritten Platz hinter London und Paris und gehört damit weiterhin zu den bestbewerteten Städten Europas.
Besonders hervorgehoben werden die lebendige Kultur- und Kreativszene, die von der UNESCO anerkannte Clubkultur sowie Zukunftsprojekte wie Berlin TXL als Modellstandort für klimafreundliche Stadtentwicklung. Auch die starke touristische Nachfrage mit rund 30 Millionen Übernachtungen stärkt Berlins Spitzenplatz.
Die Top 10 der besten Städte Europas:
London
Paris
Berlin
Rom
Barcelona
Madrid
Amsterdam
Wien
Kopenhagen
Stockholm
Für das Ranking wurden mehr als 180 europäische Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern in den Kategorien „Lebensqualität“ (Livability), „Liebe zur Stadt“ (Lovability) und „Wirtschaftswachstum“ (Prosperity) untersucht. Grundlage der Analyse sind Statistiken sowie Bewertungen von Bewohnern und Besuchern auf Plattformen wie Google, Instagram und TikTok. Das Ranking schließt alle russischen Städte aus.
Standortranking Sommer 2026 – Die Deutsche Wirtschaft
Deutschlands Städte im Wirtschaftscheck – Berlin behauptet dritten Platz
Berlin bleibt ein dynamischer Wirtschaftsstandort mit einer breit aufgestellten Unternehmenslandschaft. Das bestätigt die Sommerausgabe des Standortrankings der Deutschen Wirtschaft (DDW). Im bundesweiten Vergleich behauptet die Hauptstadt erneut den dritten Platz – hinter München und Hamburg.
Die halbjährliche Studie bewertet die Attraktivität deutscher Städte für Unternehmen anhand verschiedener Faktoren wie Unternehmensstärke, Mittelstand, internationale Firmen, Investoren und Hidden Champions. Insgesamt flossen Daten aus 4.041 Orten in die Analyse ein.
Ergebnisse ausgewählter Teilrankings
In den Teilrankings „Anzahl Top-Unternehmen“ und „Mittelstand 10.000“ belegt Berlin den zweiten Platz: 862 führende und 270 der bedeutendsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands haben ihren Sitz in Berlin.
Auch bei den Weltmarktführern ist die Hauptstadt stark aufgestellt: 27 Unternehmen mit Sitz in Berlin zählen zur Spitze ihrer Branche – darunter die Knick Elektronische Messgeräte GmbH & Co. KG.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Attraktivität für internationale Investoren. 362 Unternehmen in ausländischem Besitz operieren von Berlin aus – bundesweit Platz drei. Ein Beispiel dafür ist die TotalEnergies Holdings Deutschland GmbH mit ihrem französischen Mutterkonzern.
Auch Investoren aus dem DACH-Raum sind stark vertreten: 152 der 2.500 wichtigsten Investoren sind hier ansässig, womit Berlin bundesweit den vierten Platz einnimmt. Dazu zählt unter anderem die Extantia Capital Management GmbH.
Berlin bleibt zudem ein Hotspot für Zukunfts- und Trendbranchen: 130 Unternehmen sind in Trend- und Innovationsmärkten tätig – darunter die Thermondo GmbH aus dem Bereich Energielösungen.
Als Hidden Champions wurden 30 Unternehmen aus Berlin eingestuft.
Berlin baut seine führende Rolle als deutsche Startup‑Hauptstadt und als einer der wichtigsten Innovationsstandorte Europas weiter aus – das zeigt der neue Berlin Startup Ecosystem Report. Mit einem Gesamtwert von 169 Mrd. Euro vereint Berlin 43 Prozent des deutschen Startup‑Ökosystems. Über 1.600 VC‑finanzierte Startups, darunter 57 Unicorns, prägen die Szene. Besonders stark ist Berlin im Bereich Künstliche Intelligenz und Climate Tech:
Über 9.000 KI-Experten machen die Stadt zu einem der Top‑3‑Standorte für Frontier-AI in Europa.
Mehr als 340 Startups im Bereich Climate Tech haben seit 2024 über 800 Mio. Euro Kapital eingesammelt.
Der Report sieht große Chancen im DeepTech-Sektor, insbesondere im besseren Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Innovationen. Ein Beispiel für erfolgreiche Technologieentwicklung ist der von Berlin Partner initiierte Berlin AI Hub.
Der Bericht wurde im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe durch die Agentur Dealroom erstellt und bündelt Kennzahlen, Trends und Einschätzungen zum Berliner Startup-Ökosystem. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey betont das Ziel, Berlin zur Innovationsmetropole Nummer eins in Europa zu machen – unterstützt durch ein dynamisches, kreatives Startup-Ökosystem, in dem alle 14 Stunden ein neues Startup entsteht.
Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) belegt laut dem Ranking „50 Best Airports in the World for 2026“ des Magazins Travel And Tour World (TTW) Platz 22 und gehört damit zu den führenden Flughäfen weltweit.
Der BER nutzt smarte Technologien wie automatisierte Sicherheitskontrollen und digitale Services für Passagiere, berücksichtigt nachhaltiger Prozesse und sorgt für effiziente Abläufe für Reisende – so das Ergebnis des Rankings. Damit positioniert sich der BER als zukunftsorientierter, leistungsstarker Verkehrsknotenpunkt in Europa.
Startup-Barometer Deutschland 2026 – Ernst & Young
Berlin weiter Spitzenreiter bei Anzahl der Finanzierungsrunden
Berlin bleibt auch 2025 deutscher Spitzenreiter bei der Anzahl der Finanzierungsrunden: Von bundesweit 716 erfolgreichen Abschlüssen entfielen 218 auf die Hauptstadt. Damit liegt Berlin deutlich vor dem zweitplatzierten Bayern mit 149 Abschlüssen. Bundesweit ging die Zahl der Finanzierungsrunden 2025 bereits im vierten Jahr in Folge zurück – auch Berlin verzeichnete 38 Runden weniger als im Vorjahr.
Von den mehr als acht Milliarden Euro Risikokapital, die 2025 in deutsche Startups investiert wurden, flossen 2,7 Milliarden Euro (32 Prozent) nach Berlin – ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit gehört die Hauptstadt weiterhin zu den wichtigsten Regionen für Tech-Investments in Deutschland, liegt jedoch bei den Investitionssummen zum zweiten Mal in Folge hinter Bayern (3,3 Milliarden Euro).
Die deutsche Hauptstadt zählt zu den weltweit führenden Orten zum Leben, Arbeiten und Investieren – das belegt das jährliche Ranking der „World’s Best Cities 2026“, das Städte nach Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Attraktivität für junge Talente bewertet.
Berlin überzeugt durch seine kulturelle Vielfalt, Innovationskraft und zunehmende internationale Bedeutung. Mit Platz 9 ist Berlin die bestplatzierte Stadt Deutschlands – ein klares Zeichen für die wirtschaftliche Dynamik und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Stadt.
Als beste Stadt der Welt wurde London gekürt, gefolgt von New York und Paris. Die USA stellen mit 19 Städten die meisten Vertreter in den Top 100, gefolgt von Deutschland (8) und China (7).
Das Ranking wird von der Marketingberatungsfirma Resonance in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Ipsos herausgegeben. Die Rangliste basiert auf dem Place Power™ Score, der 46 Kennzahlen in 30 Kategorien kombiniert. Neben statistischen Daten fließen auch Erlebnisfaktoren sowie Social-Media- und Bewertungsdaten ein. Ergänzend wurde eine weltweite Umfrage unter 21.000 Menschen durchgeführt.
Berlin sowohl unter den Stadtstaaten als auch bundesweit in Spitzengruppe
Berlin bleibt im Vergleich der Stadtstaaten der führende Standort und liegt vor Hamburg und deutlich vor Bremen. Das zeigt der „Bundesländerindex Familienunternehmen“, der die Standortbedingungen der Bundesländer in den Bereichen Steuern, Arbeit & Humankapital, Finanzierung, Infrastruktur und Institutionen aus Sicht von Familienunternehmen bewertet.
Trotz leichter Punktverluste gehört Berlin auch weiterhin zur bundesweiten Spitzengruppe, rangiert jedoch im Vergleich zum Index 2022 inzwischen hinter dem führenden Bundesland Sachsen. Besonders stark ist Berlin in den Bereichen Arbeit & Humankapital, Infrastruktur und teilweise bei den Institutionen.
Der Index ermöglicht einen Vergleich innerhalb des deutschen Föderalismus und soll die wirtschaftspolitische Leistungsfähigkeit der Länder transparenter machen. Er wird von der der Stiftung Familienunternehmen herausgegeben und von der ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH erstellt.
Drei GVZ der Hauptstadtregion unter den Top 20 Europas
Im europäischen GVZ-Ranking 2025 der Deutschen GVZ-Gesellschaft sichern sich gleich drei Standorte der Hauptstadtregion einen Platz unter den Top 20:
Berlin Süd Großbeeren (11)
City Berlin Westhafen (12)
Berlin West Wustermark (16)
Zu den europäischen Top-Standorten zählt das Ranking das GVZ Berlin Süd Großbeeren auf Platz 11. Berlin City GVZ Berlin (GVZ Berlin-Westhafen) und Berlin West Wustermark positionieren sich mit Platz 12 und 16 in der Kategorie „Etablierte Leistungsstandorte”. Berlin ist damit ein starker Player im europäischen Netzwerk.
Im vierten GVZ-Ranking, das bislang alle fünf Jahre erscheint, wurden rund 230 GVZ in Europa geprüft – diesmal mit erweiterten Benchmarking-Kriterien, KI-gestützter Standortanalyse und einem Online-Fragebogen. Im Fokus: aktuelle Trends, Nachhaltigkeit und innovative Infrastruktur.
Berlin rückt auf Platz vier der weltweit nachhaltigsten Metropolen
Berlin belegt im „Global Destination Sustainability Index 2025“ Platz vier unter den weltweit nachhaltigsten Metropolen. Damit verbessert sich die deutsche Hauptstadt um einen Platz gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis unterstreicht Berlins Engagement, eine der klimafreundlichsten und lebenswertesten Destinationen Europas zu sein.
Das führende internationale Nachhaltigkeitsranking für die Tourismus- und Veranstaltungsbranche bewertet ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien. Die Kategorie „Metropolis“ umfasst 15 internationale Großstädte mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern.
Mit einer Gesamtperformance von 81 Prozent liegt die deutsche Hauptstadt hinter Melbourne, Singapur und Barcelona.
Der Index bewertet folgende vier Bereiche:
Städtische Umweltstrategie und Infrastruktur
Soziale Leistung
Nachhaltigkeitsleistung von Dienstleistern wie Restaurants, Hotels oder Kongresszentren
Strategien und Initiativen des Destinationsmanagements
Berlin bleibt zentraler Anziehungspunkt für Startups
Berlin bleibt mit 31,6 % der Gründerstimmen ein zentraler Anziehungspunkt für Startups und bestätigt seine Position als eines der attraktivsten Innovationszentren Europas – nur knapp hinter London (32,6 %).
Paris (18,9 %) gelang der Aufstieg um zwei Plätze und belegt damit den dritten Platz im Ranking. Amsterdam (16,3 %) bleibt auf dem vierten Platz.
Der Startup Heatmap Europe Report 2025 basiert auf einer seit 2015 jährlich durchgeführten Umfrage unter Gründern in Europa und bietet einen breiten Überblick über die Entwicklungen in der europäischen Startup-Landschaft. Die Analyse deckt über 100 Städte in ganz Europa ab und bezieht mehr als 150 Accelerator-Programme mit ein. Im Fokus stehen dabei Trends in den Bereichen Finanzierung, internationale Vernetzung, Talentverfügbarkeit und die Entwicklung lokaler Startup-Ökosysteme.
Standortranking Winter 2025 – Die Deutsche Wirtschaft (DDW)
Berlin behauptet seinen dritten Platz im Gesamtranking
Berlin ist ein dynamischer Wirtschaftsstandort mit einer vielfältigen Unternehmenslandschaft – zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Winterausgabe des Standortrankings der Deutschen Wirtschaft (DDW). Berlin behauptet darin erneut den dritten Platz hinter Hamburg und München.
Die zweimal jährlich erscheinende Studie bewertet, wie attraktiv deutsche Städte für Unternehmen sind – unter anderem anhand ihrer Unternehmensstärke sowie der Bedeutung von Mittelstand, Familienbetrieben, internationalen Firmen, Investoren und – neu – Hidden Champions. Insgesamt wurden dafür 4.030 Orte analysiert.
Ergebnisse ausgewählter Teilrankings
Im Teilranking nach Top-Unternehmen am Standort belegt Berlin mit 862 der deutschen Top-Unternehmen Rang 2. Ebenfalls auf den zweiten Platz kommt die deutsche Hauptstadt im Teilranking „Mittelstand 10.000“: Sie zählt 269 der 10.000 wichtigsten Mittelständler Deutschlands an ihrem Standort.
Auch bei den Weltmarktführern ist die Hauptstadt stark vertreten: 27 Unternehmen mit Sitz in Berlin zählen zur Spitze ihrer Branche – darunter die Knick Elektronische Messgeräte GmbH & Co. KG, führend in der Herstellung prozessintegrierter Messinstrumente für die chemische und pharmazeutische Industrie.
Berlin zieht zudem internationale Investoren an. Insgesamt befinden sich 363 Unternehmen in Auslandsbesitz, was Berlin auf Rang 3 im bundesweiten Vergleich bringt. Ein Beispiel ist die TotalEnergies Holdings Deutschland GmbH mit einem französischen Mutterkonzern.
Auch Investoren aus dem DACH-Raum sind in Berlin aktiv: 147 der 2.500 wichtigsten Investoren sind hier ansässig, womit Berlin den vierten Platz in Deutschland einnimmt. Dazu zählt unter anderem die Sladek Vermögensberatung GmbH.
Nicht zuletzt ist Berlin ein Zentrum für Zukunftsbranchen. 132 Unternehmen sind in Trend- und Innovationsmärkten tätig – darunter die Advanced Blockchain AG, die in der aufstrebenden Blockchain-Branche aktiv ist.
Als Hidden Champions wurden 30 Unternehmen aus Berlin eingestuft.
Berlin ist eine dynamische, multikulturelle Stadt mit starker ökonomischer Resilienz und wissenschaftlicher Innovationskraft. Im Regionalen Innovations-Scoreboard (RIS) der Europäischen Kommission belegt Berlin daher Platz 12 unter über 200 europäischen Regionen – mit einer positiven Entwicklung der Innovationsfähigkeit in den vergangenen Jahren.
Der RIS bewertet Regionen anhand von über 20 Indikatoren wie Bildung, Forschung, Investitionen und Digitalisierung. Ziel ist es, die Innovationslandschaft Europas datenbasiert darzustellen und gezielt zur Steuerung der Innovationsförderung beizutragen.
Berlin nimmt im europäischen Vergleich eine Spitzenposition bei der Anzahl der IKT-Spezialisten und bei der öffentlichen Finanzierung von Forschung und Entwicklung ein. Die gut ausgebaute und politisch geförderte Wissensinfrastruktur stärkt das regionale Wirtschaftswachstum und ermöglicht Unternehmen die direkte Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten.
Top 25 Meeting Destinations in Europe – Cvent Top Lists 2025
Berlin zählt zu den sieben beliebtesten MICE-Destinationen in Europa
Im Ranking der internationalen Event-Plattform Cvent, die jährlich die besten Tagungsziele weltweit analysiert, belegt Berlin im europäischen Vergleich den siebten Platz.
Die deutsche Hauptstadt überzeugt mit zahlreichen Tagungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten sowie ihrer lebendigen Großstadtatmosphäre. Gäste erwartet ein reiches historisches und kulturelles Erbe sowie ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm – von weltberühmten Museen und Kunstgalerien über angesagte Restaurants bis hin zu trendigen Bars.
Der Report „Europe’s Best Cities“ für 2025 bestätigt erneut die hohe Lebensqualität Berlins. Die deutsche Hauptstadt belegt – wie im Vorjahr – den dritten Platz und gehört damit gemeinsam mit London und Paris zu den bestbewerteten Städten Europas.
Laut dem Ranking des Beratungsunternehmens Resonance Consultancy präsentiert sich Berlin als weltoffene, kreative und kulturell vielfältige Metropole. Die Stadt punktet mit ihrer Clubszene, ihren bunten Kiezen, internationalen Veranstaltungen wie der EURO 2024 und dem Christopher Street Day sowie mit innovativer Architektur wie dem neuen Reethaus auf dem Flussbad Campus.
Die Top 10 der besten Städte Europas:
London
Paris
Berlin
Barcelona
Rom
Madrid
Amsterdam
Wien
Prag
Stockholm
Für das Ranking wurden mehr als 180 europäische Städte in den Kategorien „Lebensqualität“ (Livability), „Liebe zur Stadt“ (Lovability) und „Wirtschaftswachstum“ (Prosperity) untersucht. Grundlage der Analyse sind Statistiken sowie Bewertungen von Einheimischen und Besuchern auf Plattformen wie Google, Tripadvisor und Instagram.
Berliner Unternehmen exportierten 2024 Waren im Wert von 17,1 Mrd. Euro in 204 Länder weltweit. Mit einem Anstieg von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr setzt sich der Berliner Außenhandel von der bundesweiten Entwicklung ab, die 2024 einen Exportrückgang von 1,7 Prozent verzeichnet. Damit übertreffen die Berliner Exporte das Vorkrisenniveau von 2019 (15,2 Mrd. Euro) um 12,5 Prozent.
Mit einem Anteil von 9,3 Prozent an allen Berliner Exporten sind die Vereinigten Staaten nach wie vor wichtigster Abnehmer Berliner Waren, gefolgt von Frankreich, China, Polen und Italien. 48 Prozent aller Berliner Exporte gingen in die EU.
Zu den Top-Exportgütern der Berliner Wirtschaft zählen u.a. pharmazeutische Produkte mit einem Anteil von 14 Prozent, sonstige Fahrzeuge (9,7 Prozent), Geräte zur Elektrizitätserzeugung (8,3 Prozent), medizinische Geräte (7,1 Prozent) und Kraftmaschinen (6,8 Prozent).
European Cities and Regions of the Future 2025 – fDi Intelligence
Berlin ist erneut unter den Top 10 der führenden Städte Europas
Im europäischen Ranking „European Cities and Regions of the Future 2025" des fDi Intelligence Magazins behauptet Berlin erneut seine Position unter den Top 10 der führenden Städte Europas. Das jährliche Ranking vom fDi Intelligence Magazine der Financial Times bewertet wirtschaftliche, finanzielle und geschäftliche Stärken von Städten und Regionen.
In der Gesamtbewertung in der Rubrik „Major cities“ ist Berlin von Platz 8 auf Platz 7 aufgestiegen, vor Madrid, Bukarest und Stockholm. Bewertet werden fünf Kategorien: “Cost Effectiveness”, “Human Capital and Lifestyle”, “Business Friendliness”, “Connectivity” und “Economic Potential”. Besonders gut schneidet die deutsche Hauptstadt in den Kategorien „Human Capital and Lifestyle“ (Platz 6), „Business Friendliness“ (Platz 4) und „Connectivity“ (Platz 6) ab.
In der Rubrik “Mid-sized regions” behauptet die Berliner Region in der Gesamtwertung den zweiten Platz, vor “Stockholm County” und "Greater Zürich Area". Hier ist die Berliner Region in der Kategorie “Human Capital and Lifestyle” führend und belegt den ersten Platz.
Berlin ist mit 189 aktiven Unternehmen und ca. 12.300 Beschäftigten der führende Fintech-Standort in Deutschland und lässt München (62), Frankfurt (52), Hamburg (34) und Köln (21) deutlich hinter sich. Die deutsche Hauptstadt beheimatet mit Abstand die meisten Unternehmen der mittleren Größenkategorie (201-500) und deutschlandweit das einzige Fintech-Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Als Schnittstelle zwischen Gründern, Investoren und etablierten Unternehmen nimmt das House of Finance & Tech (HoFt) für die Berliner Fintech-Landschaft eine zentrale Rolle ein.
Dies sind nur einige Ergebnis der Untersuchung der Investitionsbank Berlin, die anhand einer eigenen Datenerhebung auf Grundlage öffentlich zugänglicher Onlinequellen die Fintech-Landschaft in mehreren deutschen Großstädten analysiert hat (Stand: März 2025).
Die Studie untersucht Struktur und Wandel der Fintech-Branche in den vergangenen Jahren. Dabei wurde für Berlin eine zunehmende Fragmentierung bei den Geschäftsschwerpunkten festgestellt. Der Bereich Unternehmenssoftware hat mit 16,9 Prozent den größten Anteil der Berliner Fintech-Branche, 2023 waren es nur fünf Prozent. Auch konnte ein Umdenken in den Geschäftsmodellen erkannt werden: Weg von schnellen Expansionsstrategien hin zu langfristiger Stabilität, nachhaltigem Wachstum und gesellschaftlicher Verantwortung.
Immer wichtiger werden u. a. Regtech-Lösungen. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz, Big Data und Blockchain ermöglichen diese Lösungen Finanzunternehmen, ihre regulatorischen, datenschutzrechtlichen und sicherheitsrelevanten Vorgaben zu erfüllen. Außerdem setzen Banken zunehmend auf digitale Kreditplattformen, um die Mittelstandsfinanzierung zu optimieren.
Standortranking Winter 2025 – Die Deutsche Wirtschaft (DDW)
Berlin weiterhin auf Platz drei im Gesamtranking
In der Winterausgabe des Standortrankings „Deutschlands Städte im Wirtschaftscheck“ behauptet Berlin erneut seinen dritten Platz im Gesamtranking, vor Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln und Stuttgart. Platz eins und zwei belegen München und Hamburg.
Ergebnisse ausgewählter Teilrankings
Im Teilranking nach Top-Unternehmen am Standort belegt Berlin mit 869 Unternehmen erneut den zweiten Platz nach Hamburg (1.084) und verweist München (759) auf Rang 3. Die Deutsche Bahn AG ist der größte Arbeitgeber am Standort.
In den Teilrankings "Städte mit den meisten Weltmarktführern" und "Städte mit den meisten Unternehmen in Auslandsbesitz" behauptet die deutsche Hauptstadt den dritten Platz: Berlin zählt 27 der 1.471 als deutsche Weltmarktführer eingestuften Unternehmen und 369 Unternehmen in Auslandsbesitz an seinem Standort.
Die Studie erscheint zweimal jährlich und bildet seit 2020 die dynamischen Entwicklungen in der Unternehmenslandschaft auf Standortebene ab. Dazu werden u. a. sogenannten "Top-Unternehmen" sowie die größte Familienunternehmen und Weltmarktführer ermittelt. Zusätzlich werden individuelle Benotungen von Standortakteuren zu sieben Standortfaktoren erhoben. Neu für die Bewertung analysiert wurden das Verhältnis von Beschäftigten zur Einwohnerzahl sowie ansässige Hochschulen an den Standorten. Die Deutsche Wirtschaft (DDW) hat dafür 4.063 Städte untersucht.
Berlin unter den Top 10 der weltweit besten Städte
Berlin gehört zu den zehn weltweit besten Städten. Das bestätigt das internationale Städteranking „2025 World’s Best Cities“, das von der Marketingberatungsfirma Resonance in Zusammenarbeit mit Ipsos herausgegeben wird. Berlin punktet besonders durch sein vielfältiges Kulturangebot und sichert sich den neunten Platz vor Sydney. Mit deutlichem Abstand folgt als nächste deutsche Großstadt München auf Platz 27. Platz eins belegt die britische Hauptstadt London.
Neben der hervorragenden Bewertung des kulturellen Angebots, zu dem Museen, Partys, Festivals und Livemusik gehören, trägt Berlins wirtschaftliche Stärke zu dem guten Ergebnis bei. In der Kategorie Wohlstand kommt die deutsche Hauptstadt auf den siebten Platz. Besonders durch die lebendige Startup-Landschaft hat sich Berlin als innovativer Wirtschaftsstandort etabliert.
Für die Studie wurden mehr als 270 globale Städte, Großstädte und Ballungsräumen mit mehr als einer Million Einwohnern anhand von Kriterien wie Lebensqualität, Attraktivität und Wohlstand bewertet. Zusätzlich ausgewertet wurde eine Umfrage unter 22.000 Personen in 30 Ländern.
Die Top 20 des Rankings:
London
New York
Paris
Tokyo
Singapore
Rome
Madrid
Barcelona
Berlin
Sydney
Amsterdam
San Francisco
Dubai
Los Angeles
Toronto
Seoul
Chicago
Vienna
Seattle
Milan
Startup-Barometer Deutschland 2025 – Ernst & Young
Berlin bleibt bei Anzahl der Deals weiter Spitzenreiter
Berlin verzeichnete auch 2024 wieder die meisten Finanzierungsrunden der deutschen Startup-Szene, verliert jedoch bei den Risikokapitalinvestitionen seinen Spitzenplatz an Bayern.
Deutschlandweit sank die Zahl der Finanzierungsrunden 2024 im dritten Jahr in Folge. Mit 256 Finanzierungsrunden konnten Berliner Startups jede dritte Finanzierungsrunde für sich verbuchen.
Nach zwei Jahren Abwärtstrend stieg der Gesamtwert der bundesweiten Investitionen gegenüber 2023 um 17 Prozent auf über sieben Milliarde Euro. Mit ca. 2,2 Milliarde Euro fielen 31 Prozent des Risikokapitals auf Berlin. Berlin belegte damit den zweiten Platz hinter Bayern mit mehr als 2,3 Milliarden Euro. Das meiste Risikokapital wurde deutschlandweit in die Bereiche Software & Analytics, Health, Energy, Hardware, Mobility und FinTech/InsurTech investiert.
Berlin auf Platz fünf der weltweit nachhaltigsten Metropolen
Berlin rückt im "Global Destination Sustainability Index", dem wichtigsten internationalen Sustainability-Ranking für die Tourismus- und Veranstaltungsbranche, auf den fünften Platz der weltweit nachhaltigsten Metropolen vor. In der Kategorie “Metropolis & Mega Cirty” bewertet der Nachhaltigkeitsindex ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien bei Großstädten mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern. Ziel ist es, nachhaltige Entwicklung von internationalen Reisezielen und einen verantwortungsvollen Geschäftstourismus zu fördern.
Mit einer Gesamtperformance von 75.92 Prozent hat sich die deutsche Hauptstadt um einen Platz gegenüber dem Vorjahr verbessert. Vor Berlin liegen Singapur, Sydney, Paris und Melbourne.
Der Index bewertet folgende vier Bereiche:
Städtische Umweltstrategie und Infrastruktur
Soziale Nachhaltigkeitsleistung der Stadt
Nachhaltigkeitsleistung von Dienstleistern wie Restaurants, Hotels oder Kongresszentren
Strategien und Initiativen des Destination-Managements
Berliner Umweltwirtschaft im Vergleich auf Spitzenplätzen
Die Berliner Umweltwirtschaft nimmt im nationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Auch international ist die deutsche Hauptstadt in vielen Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen Vorreiter. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Umweltwirtschaft im Vergleich“ der Investitionsbank Berlin (IBB) aus der Reihe „Berlin aktuell“.
Mit einem Umsatz von ca. 6,3 Milliarden Euro im Jahr 2021 hat sich die Umweltwirtschaft zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für den Standort Berlin entwickelt. In Teilmärkten wie der Energieeffizienz oder der nachhaltigen Mobilität ist Berlin führend im Regionalvergleich.
Im Jahr 2023 waren im Kernbereich der Berliner Umweltwirtschaft ca. 31.000 Personen beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von rund 6 Prozent an der Gesamtbeschäftigung der deutschen Umweltwirtschaft und rund 1,7 Prozent an der gesamten Berliner Beschäftigung. In anderen deutschen Großstädten wie München (7.689) und Hamburg (15.551) fällt die Beschäftigung in der Umweltwirtschaft absolut gerechnet deutlich geringer aus. Während die Gesamtbeschäftigung in umwelttechnologischen Leitmärkten in Deutschland seit 2008 um 24,1 Prozent gestiegen ist, konnte Berlin 37,1 Prozent Wachstum verzeichnen.
Berlin gehört zu den nachhaltigsten Großstädten weltweit
Die deutsche Hauptstadt steht für kontinuierliche Nachhaltigkeitsentwicklung – seine vielen Grünflächen, die geringe Umweltbelastung und der gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr sind die Stärken Berlins. Zu diesem Ergebnis kommt das Nachhaltigkeits-Ranking "Arcadis Sustainable Cities Index 2024" des globalen Unternehmens Arcadis. Dieses verglich die Nachhaltigkeitsentwicklung von 100 internationalen Metropolen in den Kategorien "People", "Planet", "Profit" und "Progress". Im Gesamtranking belegt die deutsche Hauptstadt den achten Platz und gehört damit zu den Top 10 der weltweit nachhaltigsten Großstädte.
European Cities and Regions of the Future 2024 – fDi Intelligence
Berlin ist unter den Top 10 der führenden Städten Europas
Im renommierten Ranking „European Cities and Regions of the Future 2024" des fDi Intelligence Magazins hat Berlin seine Position unter den Top 10 der führenden Städte Europas erneut behauptet. Das jährliche Ranking vom fDi Intelligence Magazine der Financial Times bewertet wirtschaftliche, finanzielle und geschäftliche Stärken von Städten und Regionen.
Mit Platz 8 in der Gesamtbewertung in der Rubrik „Major cities“ liegt Berlin vor Stockholm und Barcelona. Bewertet werden mehrere Kategorien. Besonders gut schneidet die deutsche Hauptstadt in den Kategorien „Human Capital and Lifestyle“ (Platz 6), „Business Friendliness“ (Platz 6) und „Connectivity“ (Platz 5) ab.
In der Kategorie „FDI Strategy (cities)“ kommt Berlin auf Platz 3 und lässt Dublin, Madrid, Mailand und München hinter sich – ein großer Erfolg für die Ansiedlungsstrategie in der deutschen Hauptstadt.
Berliner Exporte – IBB 2024
Eine Analyse nach Länder- und Warengruppen
Berliner Unternehmen exportierten 2023 Waren im Wert von 16,7 Mrd. Euro in 207 Länder. Der leichte Rückgang der Berliner Ausfuhren von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht dem prozentualen Rückgang der bundeweiten Exporte. Hohe Rohstoffpreise, die moderate Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft und geopolitische Krisen wirkten sich spürbar auf die Exportunternehmen aus. Dennoch übertreffen die Berliner Exporte das Vorkrisenniveau von 2019 (15,2 Mrd. Euro).
Mit einem Anteil von 9,2 Prozent an allen Berliner Exporten sind die Vereinigten Staaten nach wie vor wichtigster Abnehmer Berliner Waren, gefolgt von Frankreich, China, Polen und Italien. 48 Prozent aller Berliner Exporte gingen in die EU (ohne Großbritannien).
Zu den Top-Exportgütern der Berliner Wirtschaft zählen u.a. pharmazeutische Produkte mit einem Anteil von 14,7% (2,5 Mrd. EUR), sonstige Fahrzeuge (1,7 Mrd. EUR), Geräte zur Elektrizitätserzeugung (1,4 Mrd. EUR), medizinische Geräte (1 Mio. EUR) und Kraftmaschinen (991 Mio. EUR).
The 50 best cities in the world for 2024 – TimeOut-Magazin
Berlin ist die Top 3 der Welt und Top 1 in Europa
Das internationale TimeOut-Magazin wählte Berlin im Ranking „Best cities in the world 2024“ nach New York und Kapstadt auf den dritten Platz. Danach ist Berlin nicht nur die Top 3 der Welt, sondern auch die Top 1 in Europa. Für das jährliche TimeOut-Ranking der besten Städte der Welt werden tausende Stadtbewohner nach dem Lebensgefühl in ihrer Stadt befragt, nach der Qualität und Erschwinglichkeit des Essens, der Kultur und des Nachtlebens. Berlin punktet mit der Vielfalt seiner Bewohner und Bezirke, seinen öffentlichen Verkehrsmitteln und seinen Grünanlagen.
Standortranking Frühjahr 2024 – Die Deutsche Wirtschaft (DDW)
Standortranking Deutschland: Berlin auf Platz drei im Wirtschaftscheck
Die Deutsche Wirtschaft (DDW) hat 4.079 Orte in Deutschland untersucht und nach dem Stellenwert hinsichtlich von Mittelstand, Familienunternehmen, Auslandsunternehmen oder Investoren gewichtet. Berlin hält im Gesamtranking den dritten Platz nach Hamburg und München.
Ergebnisse ausgewählter Teilrankings
Im Teilranking nach Top-Unternehmen am Standort verteidigt Berlin mit 886 Unternehmen den zweiten Platz nach Hamburg (1.086). München kommt mit 757 Top-Unternehmen auf Rang drei. Die Deutsche Bahn AG ist der größte Arbeitgeber am Standort.
Auch in den Teilrankings "Städte mit den meisten Weltmarktführern" und "Städte mit den meisten Unternehmen in Auslandsbesitz" verteidigt die deutsche Hauptstadt den dritten Platz: Berlin zählt 27 der 1.477 deutschen Weltmarktführer und 379 Unternehmen in Auslandsbesitz an seinem Standort.
Aus der Liste der 2.500 wichtigsten Investoren aus dem DACH-Raum sind für Berlin 147 Investoren gelistet (bundesweit Rang 4).
Berlin ist das beliebteste Städtereiseziel Europas
"Welche Städte fallen Ihnen spontan für eine private Städtereise ein"? Diese Frage beantworteten 35,4 Prozent der Befragten für die europäische Städtereisenstudie 2023/2024 mit "Berlin". Damit belegt die deutsche Hauptstadt den ersten Platz vor Paris und Hamburg. Dahinter folgen London, Rom, Wien, Barcelona, München, Prag und Amsterdam.
Für die Städtereisenstudie von PROJECT M in Zusammenarbeit mit Saint Elmo‘s Tourism, dem Europäischen Tourismus Institut und dem Deutschen Tourismusverband DTV wurden 6.000 städtereiseaffine Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Dabei vergleicht die Studie Daten zur Bekanntheit, Beliebtheit und Themenkompetenz von 170 Städtereisezielen in ganz Europa. Sehenswürdigkeiten sind das stärkste Hauptmotiv für die Wahl der Städtereise neben dem kulinarischen Angebot und dem urbanen Flair.
Digitalwirtschaft - Berlin ist Fintech-Hauptstadt – IBB 2024
Digitalwirtschaft als Jobmotor der Berliner Wirtschaft
Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist seit vielen Jahren der wichtigste Wachstumstreiber der Berliner Wirtschaft. Besonders die Digitalwirtschaft gilt als Jobmotor - Jeder 5. neue Berliner Job entsteht in diesem Sektor. Mit insgesamt 145.421 Mitarbeitenden waren 2022 in der Berliner Digitalwirtschaft mehr Menschen tätig als in jeder anderen deutschen Großstadt.
Berlin ist auch deutsche Startup-Hauptstadt. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 654 neue Digitalunternehmen gegründet. Hier nimmt Berlin im Teilbereich Fintech bundesweit die führende Rolle ein und hat sich in kurzer Zeit zum deutschen Zentrum für junge Fintech-Unternehmen entwickelt.
Grundlage für den erfolgreichen Aufschwung der Fintechs in Berlin sieht die Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) im stabilen Ökosystem rund um die Digitalwirtschaft.
Cities-in-Motion-Index 2024 – IESE Business School
Berlin gehört zu den fünf smartesten Städten weltweit
Berlin belegt im internationalen Städteranking „Cities in Motion-Index“ den fünften Platz und gehört damit zu den Top 5 der smartest Cities weltweit. Auf Platz eins liegt London, gefolgt von New York, Paris und Tokio. Die nächsten deutschen Großstädte sind München (Platz 14), Hamburg (Platz 16), Frankfurt am Main (Platz 35) und Köln (Platz 52). Düsseldorf und Stuttgart belegen die Plätze 57 und 58.
In fünf von neun Bewertungskategorien ist Berlin unter den Top 10. Punkten konnte die deutsche Hauptstadt vor allem in den Kategorien Governance (Platz 2), Stadtplanung (Platz 4) und Human Capital (Platz 5). Auch bei Mobilität und Verkehr (Platz 9) und Umwelt (Platz 10) schnitt Berlin sehr gut ab. Im Bereich Wirtschaft kommt Berlin auf Platz 68.
Die IESE Business School hat für den Cities-in-Motion-Index 183 Städte aus 92 Ländern verglichen. Bewertet werden 114 Indikatoren in den neun Schlüsselbereichen Human Capital, sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft, Governance, Umwelt, Mobilität und Verkehr, Stadtplanung, internationales Profil und Technologie.
Startup-Barometer Deutschland 2024 – Ernst & Young
Berlin bleibt auch 2023 der beliebteste Standort für Startups in Deutschland.
Allerdings geht der bundesweite Rückgang der Gründungen und Finanzierungsrunden nicht an der deutschen Hauptstadt vorbei. So wurden in Berlin 2023 mit 468 Gründungen sieben Prozent weniger Gründungen gezählt als im Jahr zuvor.
Bundesweit sank die Zahl der Finanzierungsrunden im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent, das gesamte Investitionsvolumen um 39 Prozent. Mit 286 Finanzierungsrunden konnten Berliner Startups 2023 jede dritte Finanzierungsrunde für sich verbuchen. Im Vorjahresvergleich erhielten sie zwar weniger als die Hälfte an Kapital, verzeichneten jedoch mit ca. 2,4 Milliarden Euro deutschlandweit den Höchstwert. Dennoch fällt ihr Marktanteil von 50 auf 39 Prozent.
Stabil zeigen sich Investitionen in Startups aus den Bereichen Energie und E-Commerce. Das größte Investitionsvolumen im Bereich Software konnten KI-Startups verbuchen.
Berlin auf Platz sechs der weltweit nachhaltigsten Metropolen
Berlin belegt im "Global Destination Sustainability Index", dem wichtigsten internationalen Sustainability-Ranking für die Tourismus- und Veranstaltungsbranche, den sechsten Platz der weltweit nachhaltigsten Metropolen. Der Nachhaltigkeitsindex bewertet ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien bei Großstädten mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern mit dem Ziel, die nachhaltige Entwicklung von internationalen Reisezielen und einen verantwortungsvollen Geschäftstourismus zu fördern.
Mit einer Gesamtperformance von 77 Prozent hat sich die deutsche Hauptstadt um drei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr verbessert. Berlin liegt hinter Glasgow, Singapur, Paris, Melbourne und Sydney, aber vor Montreal, Barcelona, der Region Flandern und Sapporo.
Der Index bewertet folgende vier Bereiche:
Städtische Umweltstrategie und Infrastruktur
Soziale Nachhaltigkeitsleistung der Stadt
Nachhaltigkeitsleistung von Dienstleistern wie Restaurants, Hotels oder Kongresszentren
Strategien und Initiativen des Destination-Managements
2022 wurden Berliner Waren im Wert von 16,5 Mrd. EUR weltweit in 207 Länder verkauft. Mit einem Zuwachs von 3,9% gegenüber dem Vorjahr liegen die Berliner Ausfuhren zwar deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (+14,3%), übertreffen aber das Vorkrisenniveau von 2019 (15,2 Mrd. Euro). Der geringe Anstieg der Warenexporte ist vor allem auf die Folgen des Kriegs Russlands gegen die Ukraine zurückzuführen.
Mit einem Anteil von 9,5% an allen Berliner Exporten sind die Vereinigten Staaten nach wie vor wichtigster Abnehmer Berliner Waren, gefolgt von China, Frankreich, Polen und dem Vereinigten Königreich. 45% aller Berliner Exporte gingen in die EU (ohne Großbritannien).
Zu den Top-Exportgütern der Berliner Wirtschaft zählen u.a. pharmazeutische Produkte mit einem Anteil von 17,5% (2,9 Mrd. EUR), sonstige Fahrzeuge (1,7 Mrd. EUR), Geräte zur Elektrizitätserzeugung (1,3 Mrd. EUR), medizinische Geräte (988 Mio. EUR) und Kraftmaschinen (763 Mio. EUR).
Digitalwirtschaft - Katalysator und Stütze der Wirtschaft – IBB 2023
Die Digitalbranche bleibt Treiber und Stütze der Berliner Wirtschaft.
In keiner anderen deutschen Großstadt entwickelt sich die Digitalwirtschaft so dynamisch wie in Berlin. Dies sind die Ergebnisse der gemeinsamen Studie der Investitionsbank Berlin, der Berliner Sparkasse und der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg.
Laut Studie ist seit 2008 fast jeder fünfte neue Arbeitsplatz in diesem Bereich entstanden. 2021 waren in der Berliner Digitalwirtschaft ca. 130.000 Menschen tätig. Mit etwa 71.000 Beschäftigten hat Berlin zudem den größten Arbeitsmarkt für IT-Fachleute in Deutschland.
Berlin wird inzwischen international als Digitalhauptstadt wahrgenommen. Jeden Tag gehen in der Hauptstadt zwei neue Digitalunternehmen an den Start. Von den 9,9 Mrd. EUR Risikokapital für deutsche Startups in 2022 ging jeder zweite Euro nach Berlin.
Startup-Barometer Deutschland 2023 – Ernst & Young
Berlin ist der erfolgreichste Startup-Standort in Deutschland
Berlin bleibt auch im Jahr 2022 der erfolgreichste Startup-Standort in Deutschland. Von den 9,9 Milliarden Euro Risikokapital, die in deutsche Startups geflossen sind, ging mit 4,9 Milliarden Euro fast jeder zweite investierte Euro an Startups in Berlin. Auf Platz zwei und drei folgen mit großem Abstand Bayern (2,4 Milliarden Euro) und Baden-Württemberg (646 Millionen).
Auch bei der Anzahl der Deals belegt Berlin den ersten Platz. Mit 390 Finanzierungsrunden, das sind 39 Prozent aller Deals insgesamt, konnten die Startups an der Spree fast so viele Deals für sich verbuchen wie Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zusammen. Von den zehn größten Finanzierungsrunden gingen sechs nach Berlin, zwei nach Bayern und jeweils eine nach Hamburg und Hessen. Die höchste Summe von 399 Millionen Euro, die zwei Mal vergeben wurde, ging u. a. an das Berliner InsurTech-Unternehmen wefox.
Berlin ist zwar weiter die Startup-Hauptstadt, allerdings zeigt die Studie, dass Berlin sowohl beim Volumen des investierten Risikokapitals als auch bei der Anzahl der Finanzierungsrunden einen deutlichen Rückgang verzeichnen musste. Grund dafür ist, dass in den Bereichen E-Commerce und Fintech, die in Berlin besonders stark vertreten sind, weniger Großdeals zustande kamen als im Jahr zuvor.
Cities in Motion-Index 2022 – IESE Business School München
In vier von neun Bewertungskategorien ist Berlin unter den Top 10
Berlin belegt im internationalen Städteranking „Cities in Motion-Index“ den fünften Platz, wenn es um Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit geht. Die IESE Business School München hat dafür 183 Städte weltweit verglichen. Vor Berlin liegen London, New York, Paris und Tokyo.
In vier von neun Bewertungskategorien ist Berlin unter den Top 10. Punkten konnte die Hauptstadt vor allem mit seinen Einwohnern (Human Resources), seiner guten Verkehrsinfrastruktur und seiner starken stadtplanerischen Kompetenz. Im Bereich Wirtschaft landet Berlin mit Platz 94 im Mittelfeld.
Standortranking Winter 2022 – Die Deutsche Wirtschaft (DDW)
Berlin verteidigt seinen dritten Platz im Gesamtranking
In der Winterausgabe des Standortrankings „Deutschlands Städte im Wirtschaftscheck“ verteidigt Berlin seinen dritten Platz im Gesamtranking hinter Hamburg und München. Die Studie erscheint zweimal jährlich und analysiert anhand des Stellenwerts von Mittelstand, Familienunternehmen, Auslandsunternehmen oder Investoren in welchen Städten sich Unternehmen besonders wohlfühlen. Die Deutsche Wirtschaft (DDW) hat dafür 3.802 Orte untersucht.
Ergebnisse ausgewählter Teilrankings
Im Teilranking nach Top-Unternehmen am Standort belegt Berlin mit 815 Unternehmen den zweiten Platz nach Hamburg (1.012) und verweist München (715) auf Rang 3. Die Deutsche Bahn AG ist der größte Arbeitgeber am Standort.
Auch in den Teilrankings "Städte mit den meisten Weltmarktführern" und "Städte mit den meisten Unternehmen in Auslandsbesitz" kommt die deutsche Hauptstadt auf den dritten Platz: Berlin zählt 27 der 1.486 deutschen Weltmarktführer und 375 Unternehmen in Auslandsbesitz an seinem Standort.
Aus der Liste der 2.500 wichtigsten Investoren aus dem DACH-Raum sind für Berlin 158 Investoren gelistet (bundesweit Rang 4). Auf Rang 1 steht Berlin mit 167 der von DDW ermittelten Unternehmen in Trend- und Zukunftsmärkten am Standort. Dazu gehört z. B. die Allied Clinical Management GmbH aus dem Bereich Pharma / Künstliche Intelligenz / Advanced Analytics.
Bedeutung der Messe- und Kongressveranstalter 2022 – IBB Berlin
Messe und Kongresse kurbeln die Wirtschaft in der Hauptstadt kräftig an
Die Studie der Investitionsbank Berlin untersucht anhand volkswirtschaftlich messbarer Wertschöpfungs-, Einkommens- und Beschäftigungszuwächse die Auswirkungen von großen Fachveranstaltungen und Messen auf die umliegende Wirtschaft. Fazit: Messe und Kongresse kurbeln die Wirtschaft in der Hauptstadt kräftig an. Vor allem die Hotellerie, die Gastronomie oder das Transportwesen profitieren von den Messegästen.
Nach den erheblichen Einschnitten durch die Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 hat das Messegeschäft in 2022 wieder kräftig angezogen. Im Vorkrisenjahr 2019 entfiel mit 3,5 Mrd. EUR insgesamt etwa ein Fünftel aller touristischen Konsumausgaben auf Messe- und Kongressgäste und andere geschäftliche Zusammenkünfte in Hotels und Eventlocations. Das führte zu einer Steigerung der gesamten Berliner Wirtschaftsleistung von knapp 1,6 Mrd. EUR.
Die Studie blickt positiv in die Zukunft und geht davon aus, dass Berlin auch nach der Pandemie eine der wichtigsten deutschen Messestädte bleiben wird. Das Messegeschäft könnte sogar langfristig von der steilen digitalen Lernkurve der Corona-Jahre profitieren und das Vorkrisenniveau in 2024 wieder erreichen.
Standortranking Sommer 2022 – Die Deutsche Wirtschaft (DDW)
Deutsche Weltmarkführer und ausländische Investoren zieht es nach Berlin
Die Deutsche Wirtschaft (DDW) hat 3.802 Orte in Deutschland untersucht und nach dem Stellenwert wichtiger Unternehmensgruppen gewichtet: Mittelstand, Familienunternehmen, Auslandsunternehmen und Investoren. Berlin kommt im Gesamtranking auf Rang 3 nach Hamburg und München. Der größte Arbeitgeber am Standort ist die Deutsche Bahn AG.
Ergebnisse ausgewählter Teilrankings
Mit 27 der 1.487 deutschen Weltmarktführer an seinem Standort belegt Berlin auch im Teilranking „Die Städte mit den meisten Weltmarktführern“ den dritten Platz. Dazu zählt u. a. die Knick Elektronische Messgeräte GmbH & Co. KG als Weltmarktführer für Prozessintegrierte Messinstrumente.
Auch ausländische Investoren zieht es nach Berlin. 377 Unternehmen aus der Liste der Unternehmen in Auslandsbesitz finden sich in der deutschen Hauptstadt, die damit bundesweit auf Rang 3 liegt. Zu den Unternehmen zählt TOTAL Deutschland GmbH mit einem französischen Eigentümer. Aus der Liste der 2.541 wichtigsten Investoren aus dem DACH-Raum sind für Berlin 159 Investoren gelistet (bundesweit Rang 4).
Im Teilranking „Städte mit den meisten Unternehmen in Zukunftsmärkten“ belegt Berlin mit 163 der von DDW ermittelten Unternehmen in Trend- und Zukunftsmärkten Rang 1. Dazu gehört die Allied Clinical Management GmbH aus dem Bereich Pharma / Künstliche Intelligenz / Advanced Analytics.
Berlin ist die nachhaltigste Großstadt Deutschlands und weltweit auf Platz 5
Damit liegt Berlin deutlich vor Frankfurt (Rang 16), München (19) und Hamburg (21). Den ersten Platz belegt die norwegische Hauptstadt Oslo.
Die Studie des globalen Unternehmens Arcadis untersucht die Nachhaltigkeitsentwicklung von 100 internationalen Metropolen in den drei Kategorien "People", "Planet" und "Profit".
Punkten konnte Berlin vor allem in den beiden ersten Kategorien durch seine vielen Grünflächen, eine geringe Umweltbelastung, das funktionierende Gesundheits- und Bildungswesen sowie den gut ausgebaute öffentliche Nachverkehr. Nachholbedarf gibt es in den Bereichen Wirtschaft und CO₂-Emissionen.
European Cities and Regions of the Future 2022/23 – fDi Intelligence
Großer Erfolg für die Ansiedlungsstrategie der deutschen Hauptstadt
Im renommierten Ranking „European Cities and Regions of the Future 2022/23" des fDi Intelligence Magazins belegt Berlin in der Kategorie „FDI-Strategie in Großstädten“ Platz 3 und lässt München, Moskau und London hinter sich – ein großer Erfolg für die Ansiedlungsstrategie der deutschen Hauptstadt.
Startup-Barometer Deutschland 2022 – Ernst & Young
Berlin ist Deutschlands führender Startup-Standort
Berlin konnte auch 2021 seine Position als Deutschlands führender Startup-Standort behaupten. Mit einem Investitionsvolumen von 10,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,1 Milliarden Euro) vereinigte die Berliner Startup-Szene 60 Prozent des insgesamt in Deutschland investierten Kapitals auf sich. Die durchschnittliche Investitionssumme pro Finanzierungsrunde lag in Berlin bei 21 Millionen Euro. Von den zehn größten Investitionsrunden entfielen sieben auf Berliner Unternehmen. Neben dem Investitionsvolumens stieg auch die Zahl der Investitionsrunden um 60 Prozent auf 503.
Die größte Transaktion in Deutschland war die Investition von 861 Millionen Euro in den Berliner Lieferdienst Gorillas, gefolgt von einer 830-Millionen-Euro-Investition in das in München ansässige Unternehmen Celonis. Dahinter folgen mit N26 und Trade Republic zwei Berliner FinTechs, die 775 Millionen Euro bzw. 747 Millionen Euro erhielten. Insgesamt wurden acht Finanzierungsrunden gezählt, bei denen jeweils mehr als 500 Millionen Euro an die Unternehmen floss. Im Vorjahr war keine einzige Transaktion in dieser Größenordnung registriert worden.
Berlin ist attraktiver Standort für Immobilieninvestoren in Europa
Im PwC-Ranking der attraktivsten Standorte für Immobilieninvestoren in Europa belegt Berlin den zweiten Platz. Das Ranking ist Teil der Studie "Emerging Trends in Real Estate: Europe 2022 – Road to Recovery", für die PwC gemeinsam mit dem Urban Land Institute (ULI) 844 Entscheider von Immobilienfirmen, Investmentmanager und andere Branchenexperten in Europa befragt haben. Berücksichtigt werden unter anderem die Zukunftsaussichten der verglichenen Städte hinsichtlich Investitionen und Entwicklung. Laut PwC ist Berlin für ausländische Investoren besonders attraktiv, nicht zuletzt wegen der robusten deutschen Wirtschaft. Berlin profitiert im Vergleich zu London und Paris von den kurzen Pendelzeiten ins Stadtzentrum - ein Aspekt, der während der Pandemie besonders wichtig wurde.
(Quelle: Berlin: office space is growing rapidly, statista.com; Savills; PWC; 2022)
2021 - 2019
Worldwide Cost of Living – Economist Intelligence 2021
Berlin ist die günstigste von sechs im Index erfassten deutschen Städte
In welcher Stadt kostet das Leben am meisten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die jährliche Analyse des britischen »Economist«-Magazins. Die teuerste Stadt ist in diesem Jahr Tel Aviv, die damit Paris auf den zweiten Platz verdrängt, gefolgt von Singapur, Zürich und Hongkong.
Von den sechs im Index erfassten deutschen Städte ist Berlin die günstigste. Die Hauptstadt rutschte gegenüber dem Vorjahresranking acht Plätze nach unten auf Rang 50. Die teuerste deutsche Stadt ist Frankfurt, die im internationalen Vergleich Platz 19 belegt.
Um die Lebenshaltungskosten in 173 Städten weltweit miteinander zu vergleichen, wurden die Preise für 200 Güter und Dienstleistungen erfasst. Zu den gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Städten haben u. a. Lieferkettenprobleme und der gestiegene Ölpreis beigetragen. Auch in den Kategorien Freizeit, Tabak und Körperpflege mussten Verbraucher weltweit deutlich mehr Geld hinlegen.
Studie Gesundheitswirtschaft Berlin Brandenburg – WifOR, SNPC 2021
Berlin gehört zu den weltweiten Topstandorten der Gesundheitswirtschaft
Dies bestätigt eine internationale Benchmarking-Studie, die von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH beauftragt wurde. Die vom WifOR Institute und SNPC durchgeführte Studie vergleicht Berlin mit weltweit führenden Standorten wie Bosten, Singapur, London und Kopenhagen. Ergebnis: Berlin belegt den dritten Platz hinter Boston und London.
Analysiert werden unter anderem Informationen über die thematischen Schwerpunkte der Cluster, Technologietransfer, Finanzierung und Gründungsgeschehen, Digitalisierung, Netzwerke und Kooperationen, sowie volkswirtschaftliche Daten. Die Unternehmens- und Förderstrukturen wurden in Berlin als besonders gut bewertet.
Im Pandemiejahr 2020 wurden Berliner Waren im Wert von 14,4 Mrd. EUR weltweit in 202 Länder verkauft. Während die deutschen Exporte um 9,3% einbrachen, sanken die Berliner Ausfuhren mit -5,2% weniger stark.
Zwar hat sich der Berliner Handel mit den USA um 12,3% auf gut 1,4 Mrd. EUR verringert, dennoch bleiben die USA mit großem Abstand der bedeutendste Handelspartner. Dagegen stiegen die Exporte nach Frankreich um 12,6% auf 1,1 Mrd. EUR. Damit überholte Frankreich China, das seit 2017 den zweiten Platz der wichtigsten Berliner Exportländer innehatte.
Exportiert wurden 2020 vor allem pharmazeutische Produkte, die einen Anstieg von 34,2% auf 2,8 Mrd. EUR verzeichneten, sonstige Fahrzeuge (1,2 Mrd. EUR), Geräte zur Elektrizitätserzeugung (1,1 Mrd. EUR), Medizinische Geräte (832 Mio. EUR) sowie Kraftmaschinen (751 Mio. EUR).
Berlin ist auf Platz 4 der Tech-freundlichsten Städte
Im europaweiten fDi-Ranking „TNW Tech Cities oft he Future 2021“ der Tech-freundlichsten Städte belegt Berlin Platz 4 hinter London, Paris und Dublin. Bewertet werden die Städte mit den vielversprechendsten Aussichten für Startups, Technologie- und Innovationsinvestitionen.
Für dieses Ranking wurden Daten für 76 Städte in 31 europäischen Ländern in fünf Kategorien gesammelt und analysiert: Kosteneffizienz, wirtschaftliches Potenzial, FDI-Leistung, Innovation und Attraktivität sowie Startup-Umfeld.
Berlin ist der beste Standort für Startups in Europa
In der jährlichen Startup Heatmap-Umfrage unter fast 1.300 Gründern aus 29 Ländern belegt Berlin erstmals den ersten Platz und löst London als Spitzenreiter ab. Zu den bewerteten Kategorien gehörten z.B. die Vernetzung der Branche, die Verfügbarkeit von Entwicklern, das Preis-Leistungsverhältnis vor Ort und eine einfache Geschäftsabwicklung.
Die Plätze drei und vier gehen an Amsterdam und Barcelona, gefolgt von München auf Platz fünf. Weitere deutsche Städte in den Top 50 sind Köln (Platz 30), Hamburg (37) und Stuttgart (38).
Seit zehn Jahren ist die Digitalwirtschaft der Wachstumsmotor der Berliner Wirtschaft. Mit 108.905 Beschäftigten sind hier mehr Menschen in der Digitalwirtschaft tätig als in jeder anderen deutschen Großstadt. Jeder 6. neue Job entsteht in diesem Sektor, deutschlandweit entfällt jeder 10. neue IT-Job auf Berliner Arbeitgeber. 2018 erwirtschafteten 10.800 Digitalunternehmen 13,7 Mrd. Euro. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Investitionsbank Berlin und der Berliner Sparkasse.
Die Corona-Krise geht auch an den Unternehmen der Digitalwirtschaft nicht spurlos vorüber, besonders an den unternehmensnahen Dienstleistungen. Insgesamt zeigt sich die Branche jedoch resistenter als der Rest der Wirtschaft. Gerade in der Krise gewinnt die Digitalwirtschaft immer mehr an Bedeutung und bietet Chancen für die Digitalisierung weiterer Branchen. Die wachsende Zahl von IT-Fachkräften in Berlin, die bei Unternehmensberatern beschäftigt sind, zeigt das große Interesse und die Notwendigkeit, Geschäftsprozesse und Unternehmensstrukturen zu digitalisieren.
Analyse der Entwicklungspotenziale des Berliner Startup-Ökosystems
Der Berlin Startup Monitor untersucht das Startup-Ökosystem der Hauptstadt mit seinen Entwicklungspotenzialen und Herausforderungen. Auch die Folgen der Corona-Krise sind ein Schwerpunkt der Studie, die vom Bundesverband Deutsche Startups (Startup-Verband) und der Wirtschaftsförderung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie herausgegeben wird.
Kernergebnisse der Studie sind:
Über 52 % der Berliner Startups sind im wachsenden B2B-Sektor unterwegs
Berlin ist der deutsche FinTech-Hotspot
7 von 10 Berliner Startups beteiligen ihre Mitarbeiter am Unternehmen
Obwohl 59 % des Wagniskapitals in Deutschland in Berlin investiert wird, gibt es eine Finanzierungslücke beim Venture-Capital
Über 76 % der Berliner Startups planen mit einer Internationalisierung
Mehr als drei Viertel der Berliner Startups sehen sich durch die Corona-Krise existenziell bedroht.
Berlin auf Platz 1 im HWWI/Berenberg-Städteranking 2019
Berlin ist erstmals auf Platz 1 im Ranking der größten Städte Deutschlands
Im sechsten HWWI/Berenberg-Städteranking, das die Wettbewerbsfähigkeit der 30 größten Städte Deutschlands untersucht, setzt sich Berlin erstmals an die Spitze und verdrängt München von Platz 1. Das Ranking analysiert die wirtschaftliche Dynamik, die demografische Entwicklung sowie wesentliche Standortfaktoren wie Bildung, Innovation, Internationaliät und Erreichbarkeit.
Berlin punktete in den Bereichen Bevölkerungsanstieg, Wachstum bei der Erwerbstätigkeit, Verbesserung der Produktivität, Internationalität und demografischen Prognosen bis 2013. Gute Standortfaktoren, insbesondere die Internationalität und Erreichbarkeit, tragen zur positiven Entwicklung und ausgezeichneten Zukunftsperspektiven für die Hauptstadt bei.
Digitalwirtschaft und Industrie gehen Hand in Hand – IBB 2019
Prognose: Berliner Digitalwirtschaft entwickelt sich hervorragend
Diese Studie der Investitionsbank Berlin (IBB) und der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) bescheinigt der Berliner Digitalwirtschaft eine hervorragende Entwicklung.
Demnach sind heute in der Berliner Digitalwirtschaft etwa 100.000 Menschen angestellt – mehr als in jeder anderen deutschen Großstadt. Zwischen 2008 und 2018 ist die Digitalwirtschaft fast viermal so stark gewachsen wie die übrige Wirtschaft (9,3% zu 2,7% p.a.). 2017 lag die Bruttowertschöpfung bei rund 5,4 Mrd. EUR, die jährliche Wachstumsrate bei über 10%.
Außerdem ist Berlin deutsche Gründerhauptstadt, rd. 11% der deutschen Gründungen in der Digitalwirtschaft erfolgen hier. Gerade bei den Technologien, die für Industrie und Digitalwirtschaft wichtig sind - Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Additive Manufacturing – entwickelt sich Berlin zu einem der führenden Standorte.
Berlin belegt den 5. Platz der weltweit besten Uni-Städte
Das internationale QS Best Student Cities Ranking 2019 bestätigt Berlin hohe Attraktivität für Studierende aus aller Welt. Vor Berlin liegen München, Melbourne, Tokyo und London. Bewertet wurden 100 Uni-Städte u.a. nach den Kriterien Lebensqualität, Lebenshaltungskosten, Attraktivität für Studierende und die Einschätzung durch Arbeitgeber.