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Energienetze und -speicher

Die Region Berlin-Brandenburg leistet einen wertvollen Beitrag bei der Entwicklung von Smart Grids, Speicherkonzepten und innovativen Lösungen zur Synchronisierung von Energiebedarf und Energieangebot.

Zahlreiche Innovationen kommen aus der Region: Hier ging Europas erstes kommerzielles Batteriekraftwerk ans Netz und hier wird neben dem weltweit ersten Hybridkraftwerk, das neben Strom und Wärme auch Windgas erzeugt, ein Power-to-Gas-Pilotanlage betrieben.

Auf dem EUREF-Campus in Berlin wird mit Hilfe eines lokalen „Micro Smart Grids“ mit einem zentralen Lastmanagement durch die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg eine nahezu CO2-neutrale Energieversorgung realisiert.

Über die Hauptstadtregion

„Die spezifische Kombination von Brandenburg als Region mit hoher Windenergiewandlung und der Metropolregion Berlin bietet hervorragendes Potenzial für die Integration Erneuerbarer Energie mittels Smart-Grid-Technologie zur Ansteuerung von Speichern, flexiblen Lasten und zur Führung medienübergreifender Netze für Elektrizität und Wärme.“

Prof. Dr.-Ing. Kai Strunz
Prof. Dr.-Ing. Kai StrunzHead of Department Sustainable Electric Networks and Sources of Energy, TU Berlin

Berlin-Brandenbung ist idealer Standort für Entwicklung und Erprobung

  • Führend bei der Entwicklung und dem Management von Energienetzen mit hohem Anteil Erneuerbarer Energien
  • Entwicklung und Integration von Energiespeichertechnologien zur Netzstabilisierung
  • Pilotprojekte bei Hybridkraftwerken und Power to Gas/H2
  • Know-how für Systemsicherheit bei komplexen Energienetzen
  • Management von multisektoralen Infrastrukturen (Strom, Wärme, Wasser) und Optimierung in Hinblick auf Effizienz und Sicherheit
     

Enge Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft

  • Mit dem GridLab verfügt die Region über eine einzigartige Forschungs- und Trainingsinfrastruktur.
  • Die BTU Cottbus-Senftenberg testet gemeinsam mit Siemens, Vattenfall und German E-Cars im Projekt „SMART Capital Region“ die Nutzung von Fahrzeugbatterien als Speicher im Stromnetz. 
  • In Kooperation mit den Firmen ENERTRAG und TOTAL Deutschland betreibt die BTU zudem ein Wasserstoff- und Speicherforschungszentrum mit einer Versuchsanlage, bei der Wasserstoff mittels Druckelektrolyse von bis zu 60 bar und optimaler Anpassung an die Stromeinspeisung aus Windkraftanlagen erzeugt wird.
  • Das Innovationszentrum Energie der TU Berlin vernetzt das Expertenwissen im Bereich Energie und fördert den Austausch zwischen Industrie- und externen Forschungspartnern.
  • Die HTW Berlin hat einen speziellen Fokus auf die intelligente Verknüpfung von Photovoltaiksystemen mit Batterie- und Wärmespeichern.