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Wohnen und Leben in Berlin

Urban wohnen im bunten Innenstadtviertel, im Grünen oder am Wasser? Berlins Wohnquartiere sind vielfältig.

Steigende Mieten und Wohnraumverknappung sind auch auf dem Berliner Wohnungsmarkt spürbar. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gibt alle zwei Jahre den Berliner Mietspiegel heraus. Laut Mietspiegel 2021 liegen die Mieten in der Hauptstadt zwischen 4,65 Euro und 14,99 Euro. Demnach ist die Miete in den vergangenen zwei Jahren nur geringfügig um 1,1 Prozent gestiegen. Mit dem Mittelwert von 6,79 Euro pro Quadratmeter liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete um sieben Cent höher als 2019.

Im Mietpreis-Ranking (Neubau) des Forschungs- und Beratungsinstituts empirica steht Berlin im deutschen Städtevergleich hinter München, Frankfurt a. M. und Stuttgart:

Urbane Vielfalt, lebendige Szeneviertel, quirlige Einkaufsmeilen oder beschauliche Dorfidylle - jeder Stadtbezirk hat seinen eigenen Charme mit besonderer Wohnatmosphäre. Vom großzügigen Altbauquartier über ausgedehnte Eigenheimviertel bis hin zum sanierten Plattenbau ist in den Berliner Bezirken alles zu finden.

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Wohnmarktkarte mit Mietpreisen

Mit unserer Wohnmarktkarte können Sie sich über die Mietpreise in den einzelnen Bezirken und Ortsteilen informieren. Dazu zoomen Sie in die Karte oder öffnen die Legende mit den Mietpreisinformationen.

(Quelle: Berlin Hyp & CBRE, Wohnmarktreport Berlin 2020)

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Wohnungsmarkt - Alt und Neu

Der Berliner Wohnungsmarkt ist ein Mietwohnungsmarkt mit einem außerordentlich hohen Anteil an Altbauwohnungen. Insgesamt waren 2019 rund 84 % Mietwohnungen. Rund ein Viertel des Berliner Wohnungsbestands stammen aus der Gründerzeit, weitere 14 % wurden zwischen 1919 und 1948 errichtet. Über die Hälfte der heutigen Wohnungen sind in der Nachkriegszeit von 1949 bis 2010 entstanden. Die meisten Altbauwohnungen stehen in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf.

Wohnungsneubau - Berlin baut

Berlin kann sich über eine starke Bauaktivität freuen. Die Zahl der Fertigstellungen steigt seit 2010 kontinuierlich und erreichte 2019 mit ca. 19.000 fertiggestellten Wohnungen einen neuen Höchststand. Der Zuwachs beschleunigte sich zuletzt auf +13,7 % gegenüber dem Vorjahr.

(Quelle: IBB Wohnungsmarktbericht 2020)

EIU-Ranking - Lebenshaltungskosten

In welcher Stadt lebt es sich günstig? Dieser Frage geht die jährliche Umfrage der Economist Intelligence Unit (EIU) nach. Berlin ist demnach die billigste der sechs im Index erfassten deutschen Städte. Die Hauptstadt rutschte sogar acht Plätze nach unten auf Rang 50. Untersucht wurden die Lebenshaltungskosten in 173 Städten weltweit. Die teuerste deutsche Stadt ist Frankfurt auf Platz 19. Die weltweit teuerste Stadt ist Tel Aviv.