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© Berlin Partner / Monique Wüstenhagen

Chemie

Die chemische Industrie ist eine der forschungsintensivsten Branchen der deutschen Wirtschaft. In Berlin trifft sie auf ein innovationsfreudiges Klima.

So ermöglicht bspw. die Chemical Invention Factory (CIF) an der TU Berlin eine erfolgreiche Transformation von Forschungsergebnissen zu hochinnovativen Unternehmensgründungen im Feld der Grünen Chemie, der Materialwissenschaften oder der Nanotechnologie. Die CIF agiert dabei als eine nachhaltige strukturelle Maßnahme des 2019 im Rahmen der Excellenzstrategie der Länder und des Bundes bewilligten Exzellenzclusters UniSysCat (Unifying Systems in Catalysis, 2019). In diesem arbeiten Chemiker, Physiker, Biologen und Ingenieure von vier Universitäten (Berlin und Potsdam), zwei Max-Planck-Instituten, dem Helmholtz Zentrum Berlin, dem Leibniz Forschungsinstitut FMP und der Charité fächer- und institutionenübergreifend zusammen.

Von grüner Chemie über Biopolymere bis hin zu innovativen Verbundwerkstoffen für den Leichtbau – die Chemieindustrie bildet eine starke Säule der industriellen Produktion in der Hauptstadtregion. Vor allem Pharma- aber auch Spezialkunststoffe, Konsumchemikalien, Farben und Lacke dominieren die Branche in Berlin. Auch die Entwicklung von Filamenten auf Kunststoffbasis für die additive Fertigung nimmt an Bedeutung zu.

Warum Berlin?

„Berlin ist bekannt für seine lebendige Start-up-Szene. Dabei bietet die Stadt nicht nur jungen eCommerce-Unternehmen die optimale Umgebung, sondern auch erfolgreichen Hightech Start-ups wie DexLeChem. Die Nähe zur wissenschaftlichen Chemie-Exzellenz, eine herausragende Infrastruktur und die Möglichkeit des regen Austauschs mit anderen Gründern sowie klugen Köpfen aus Politik und etablierten Unternehmen machen Berlin für uns zum perfekten Standort.“

Sonja Jost
Sonja JostGeschäftsführerin und Leitung F&E der DexLeChem GmbH

Die chemische Industrie der Hauptstadt ist durch ein breites Spektrum an chemischen Erzeugnissen gekennzeichnet. Eine hohe Mitarbeiterkonzentration und Innovationsvielfalt prägen die Struktur der Berliner Chemieindustrie. Einerseits entfallen 75% der Beschäftigten auf die 5 größten Chemieunternehmen der Region, andererseits prägen zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen mit hohem Innovationspotenzial die Landschaft der chemischen Industrie Berlins.

Daten und Fakten im Überblick

  • 46 Betriebe mit rund 12.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Betriebe > 20 Mitarbeiter)
  • Rund 8,3 Mrd. Euro Umsatz
  • Exportquote: 72%
  • Etwa 93 % des Branchenumsatzes und 80 % der Beschäftigten entfallen auf die chemisch-pharmazeutische Industrie.

(Quelle:  Amt für Statistik Berlin Brandenburg, 2019 - Zahlen für 2018)

Vielfältigkeit

Von Kunststoffen bis hin zu Arzneimitteln – die chemische Industrie Berlins weist eine große Vielfalt auf. Als Zulieferer für zahlreiche Ausgangsprodukte ist die Branche eng mit anderen Wirtschaftszweigen wie der Medizin-, Energie- oder der Informations- und Kommunikationstechnik und Optik verflochten.

Die chemische Industrie birgt hohe Wachstums- und Beschäftigungspotenziale. Durch die räumliche Nähe zu den Berliner Hochschulen ist auch der ständig wachsende Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs im chemischen Bereich sichergestellt. Rund 3.000 Absolventen, deren Ausbildungsqualität im deutschlandweiten Vergleich mit Bestnoten bewertet wird, kommen im Jahr aus der Region auf den Arbeitsmarkt.

(Quelle: berlin.de)

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Die chemische Industrie in Berlin

Nutzen Sie unsere Übersichtskarte, um sich über ausgewählte Standorte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Berlin zu informieren - in 2D und in 3D.

zur Branchenkarte

Auswahl an Wissenschaftseinrichtungen

Auswahl an Netzwerken, Initiativen und Verbänden

BVP - Berlin-Brandenburgischer Verband für Polymerforschung

Zusammenschluss von Akteuren der Polymerforschung aus verschiedenen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen.
bvp.physik.hu-berlin.de


KuVBB - Netzwerk für Kunststoffe - Chemie - Biopolymere

Der KuVBB unterstützt auf dem Gebiet der Erzeugung, Verarbeitung und Anwendung von synthetischen und biobasierenden Kunststoffen in den Ländern Brandenburg und Berlin die Kooperation von Forschung, Entwicklung und Wirtschaft. Er fördert den wechselseitigen Wissenstransfer und sorgt für eine geeignete Außendarstellung der Branche.
www.kuvbb.de


Cluster Kunststoffe und Chemie des Landes Brandenburg

Das Cluster vernetzt die Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Kunststoff- und Gummiverarbeitenden Industrie sowie der Chemischen Industrie des Landes Brandenburg.
www.kunststoffe-chemie-brandenburg.de


European Bioplastics e.V.

Der im Jahr 2006 eingetragene Verein "European Bioplastics" ist der Branchenverband der industriellen Hersteller, Verarbeiter und Anwender von Biokunststoffen und biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW), sowie daraus hergestellter Produkte in Europa.
www.european-bioplastics.org


Verband der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Nordost

Die Chemieverbände Nordost stehen für die wirtschafts- und sozialpolitische Interessenvertretung gegenüber Behörden, Organisationen, Gewerkschaft und Meinungsbildnern. Sie beraten in allen die ostdeutsche chemische Industrie betreffenden Angelegenheiten.
www.nordostchemie.de


Bildungswerk Nordostchemie e.V. (Ausbildung, Weiterbildung)

Das Berufsbildungszentrum Chemie (bbz Chemie) ist das Aus- und Weiterbildungszentrum des Bildungswerks Nordostchemie e. V., das für die chemische und pharmazeutische Industrie und für die Biotechnologie für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen tätig ist.
www.bbz-chemie.de


AKB - Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der Kunststoff Verarbeitenden Industrie in Berlin und Brandenburg e.V.

Der AKB vertritt rund 100 Betriebe der Kunststoffindustrie in Berlin und Brandenburg. Der AKB ist Mitglied des regionalen Spitzenverbandes der Wirtschaft, der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB).
www.akb-kunststoff.de


IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie – Bezirk Berlin-Mark Brandenburg

Der Bezirk Berlin-Mark Brandenburg ist mit gut 48.000 km² flächenmäßig der größte Bezirk der IG BCE. Er umfasst die Länder Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ohne die Lausitz. Die Schwerpunkte des Betreuungsbereiches sind die chemische Industrie, die Energiewirtschaft, die Wasserwirtschaft, die Kunststoff verarbeitende und die Glas erzeugende Industrie sowie die Gips-, Papier-, Keramik- und die Kautschukindustrie und die Lederverarbeitung.
markbrandenburg.igbce.de

Auswahl an Company-Builder, Inkubatoren, Acceleratoren und Labs

Inkulab
Das Inkulab unterstützt den Start in die unternehmerische Selbständigkeit. Es bietet für Startups mit einer innovativen Geschäftsidee aus den Life Sciences, der Grünen Chemie und Nanotechnologie kostenfreie Laborarbeitsplätze und ein begleitendes Startup-Inkubationsprogramm.

Chemical Invention Factory
Eine erfolgreiche Transformation von Forschungsergebnissen zu hochinnovativen Unternehmensausgründungen im Feld der „Grünen Chemie“, der Materialwissenschaften oder der Nanotechnologie ermöglichen – so lautet das zentrale Ziel der „Chemical Invention Factory“ (CIF), des „John Warner Center for start-ups in Green Chemistry“, das als unabhängiges Vorgründungszentrum an der Technischen Universität (TU) Berlin im Jahr 2018 ins Leben gerufen wurde.

Ihr Ansprechpartner

David Hampel

David Hampel

Bereichsleiter
Industrielle Produktion


david.hampel@berlin-partner.de

Ausbildung, Weiterbildung