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Flexible Arbeitszeiten

Unternehmen der Hauptstadtregion nutzen zunehmend moderne und flexible Arbeitszeit- und Mehrschichtmodelle. Vor allem junge Unternehmen setzen im Interesse ihrer Kunden und Mitarbeiter auf flexible Arbeitszeiten. Vorreiter sind die Unternehmen der Multimedia und IuK-Branche.

In Berlin arbeiten Erwerbstätige länger als der Durchschnitt in Deutschland.

  • 2016 lag die Pro-Kopf-Arbeitszeit eines Berliner Erwerbstätigen bei durchschnittlich 1.389 Arbeitsstunden (-0,1 % zum Vorjahr).
  • Insgesamt leisteten 2015 etwa 1,8 Mio. Erwerbstätige ca. 2,6 Mrd. Arbeitsstunden/Jahr, das waren 2,0 % Erwerbstätige und 2,2 % geleistete Arbeitszeit mehr als im Jahr zuvor.

Arbeitszeitregelungen in Berlin

Die Arbeitszeiten werden durch das bundesweite Arbeitszeitgesetz sowie durch die EU-Arbeitszeitrichtlinie festgelegt. Die Arbeitszeit kann bis max. 24 h betragen, wenn das in einen Tarifvertrag vereinbart wurde, und regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft anfällt.

Für Call-Center bzw. Kommunikationszentren ist gegenwärtig nur hinsichtlich der Sonntagsbeschäftigung keine Antragstellung erforderlich. Arbeitszeiten über 10 h hinaus bedürfen einer Antragstellung mit ausführlicher Begründung der Notwendigkeit sowie der Prüfung durch die Arbeitsschutzbehörde und einer (i.d.R. befristeten) Ausnahmegenehmigung.

Arbeitskostenvorteil national

Berlin bietet im Vergleich zu anderen bundesdeutschen Großstädten einen Arbeitskostenvorteil von 10-15%. Zeitarbeitsfirmen (z.B. Randstad) gehen von 20% aus.

Arbeitskostenvorteil international

In den Neuen Bundesländern (inkl. Berlin) liegen die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde um bis zu 40% unter dem der alten Bundesländer und deutlich unter dem Kostenniveau vieler westlicher Industriestaaten.

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