Länder der Europäischen Union

Die deutsche Exportwirtschaft generiert knapp 2/3 ihres Umsatzes mit grenzüberschreitenden Lieferungen, die für Partner in anderen EU-Staaten bestimmt sind. Für die Berliner Exporteure liegt dieser Wert nur bei etwa 51 % - eine klar weniger starke Abhängigkeit vom EU-Binnenhandel. Praktisch keinen Unterschied gibt es bei den Einfuhren. Hier liegen die Berliner Importeure in etwa gleich auf mit dem Bundesdurchschnitt bei rund 65 % Umsatz im EU-Binnenmarkt.

Die EU-Staaten bleiben damit auch weiterhin die wichtigsten Ziel- und Beschaffungsmärkte für den deutschen Außenhandel.

Für den Handel innerhalb der Europäischen Union gelten grundsätzlich andere, wesentlich einfachere Regelungen als im „echten“ Außenhandel.

Die neuen Mitgliedsstaaten der europäischen Union können auch in der Förderperiode 2007-2013 umfangreiche EU-Mittel in Anspruch nehmen, um ihre Wirtschaft an die Normen und Verhältnisse der Europäischen Union anzupassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Auch deutsche Unternehmen können hiervon profitieren, indem Sie sich an entsprechenden Ausschreibungen z. B. im Infrastruktur- und Umweltbereich beteiligen. Wenn sie mit einem Tochterunternehmen in der Region präsent sind, können Sie außerdem für förderfähige Vorhaben ihres Tochterunternehmens auch regionale Zuschüsse beantragen. Einen Überblick über EU-Fördermittel für die osteuropäischen Mitgliedsstaaten gibt die Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Mit „Taxes in Europe“ informiert die EU-Kommission in einer eigenständigen Datenbank über die wichtigsten Steuern in den 27 Ländern der Europäischen Union.