Vom exklusiven Innenstadtquartier über Wohnen im Grünen bis zur Villa am Wasser - einmalige Lagen und günstige Miet- und Kaufpreise kennzeichnen den Berliner Wohnungsmarkt.
Die Zahl der Mietwohnungen liegt bei über 1,6 Millionen, das sind knapp 87 Prozent des Gesamtbestands. Zum Jahresbeginn 2009 gab es in Berlin 1,9 Millionen Wohnungen, 3.321 mehr als im Vorjahr. Die meisten Wohnungen kamen in Pankow und Lichtenberg hinzu.
Jeder Stadtbezirk hat seinen eignen Charme. Neben der Stadtmitte, zwischen Friedrichsstraße und Alexanderplatz und der City West, rund um den Kurfürstendamm, gibt es viele Subzentren unterschiedlichen Charakters und besonderer Wohnatmosphäre.
Alt und Neu
Fast 516.000 Wohnungen in Berlin wurden vor 1918 gebaut, weitere 287.000 vor 1948. Die meisten Altbauwohnungen stehen in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf. Von den knapp 1,1 Millionen Neubauten entstanden etwa 170.000 in der Nachwendezeit ab 1991.
Laut Marktbericht des Portals Immowelt.de liegt die Miete für Wohnungen in Berlin mit im Schnitt bei 6,56 Euro je Quadratmeter nur knapp über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 6,31 Euro. Wohneigentum ist im Verhältnis zu den preiswerten Mieten etwas teurer, mit durchschnittlich 1962 Euro je Quadratmeter für eine Großstadt jedoch immer noch günstig.
Neue Wohnformen
Der aktuelle Trend der Zuwanderung vor allem junger Menschen aus der Mittelschicht in die Großstädte fördert die Entwicklung neuer Wohnformen in den Innenstadtquartieren. Auf innerstädtischen Brachflächen entstehen moderne Einfamilienhaussiedlungen, den Townhouses, wie etwa auf dem ehemaligen Berliner Viehhof, den Prenzlauer Gärten oder auf dem Friedrichswerder. In Berlin werden immer mehr solcher City-Bauvorhaben realisiert.
Aber auch immer mehr Senioren zieht es in die belebten Innenstadtlagen. Die Gründe sind die gleichen: gute Infrastruktur, nahgelegene Einkaufsmöglichkeiten und vielseitige kulturellen Angebote.







