Markt für Verkehrslogistik und Verkehrstelematik
Nach einer Erhebung des Forschungs- und Anwendungsverbundes Verkehrssystemtechnik Berlin (FAV), einem Kompetenzzentrum der Technologiestiftung Berlin, sind heute fast 80 Unternehmen und rund 20 Forschungseinrichtungen der Region mit zusammen 4500 Beschäftigten (bezogen auf Telematikaktivitäten) im Bereich Verkehrstelematik aktiv.
Die Palette unterschiedlicher Tätigkeiten reicht von der Softwareentwicklung über die Produktion der Gerätehardware bis hin zur Integration komplexer verkehrstelematischer Systeme.
Auf der Unternehmensseite werden die großen, international agierenden Systemhäuser wie Siemens und Gedas Telematics ergänzt durch über 70 innovative Klein- und Mittelunternehmen, die jeweils spezifische Beiträge leisten können und teilweise ihrerseits internationalen Ruf genießen (z. B. IVU Traffic Technologies AG).
Kompetenzfelder
Logistik
- Zentrum der deutschen Logistikforschung und -ausbildung
- Hohes Fachwissen, dokumentiert durch jährlichen Logistikkongress
- Sitz führender Logistikanbieter
- Neuer Schwerpunkt in der logistischen Anbindung der EU-Erweiterungsländer
- Richtungsweisende Pilotprojekte
- Aufbau der Verkehrsmanagementzentrale Berlin
- Sitz der Toll Collect GmbH (bundesweite LKW-Maut)
- Hohe Kompetenz für Bahnverkehrsanwendungen (Siemens, IVU)
Branchenschwerpunkte
- Verkehrsmanagement
- Logistikzentren
- Systemtechnik
- Verkehrsleittechnik
- Telematik-Software / Hardware
Verkehrszentren in der Region
Flughafen Berlin Brandenburg (BER)
Seit September 2006 wird der Flughafen Schönefeld zum neuen Flughafen Berlin Brandenburg ausgebaut.
Die Region Berlin-Brandenburg verfügt derzeit über zwei Flughäfen. Der Flughafen Tempelhof wurde bereits am 30. Oktober 2008 geschlossen. Ab 2012 wird der gesamte Flugverkehr der Region Berlin-Brandenburg auf dem Flughafen Berlin Brandenburg im Südosten der Stadt konzentriert sein. Der innerstädtische Flughafen Tegel wird dann ebenfalls geschlossen.
BER wird zu Beginn eine Kapazität von bis zu 27 Mio. Fluggästen haben, und wird schrittweise für bis zu 45 Mio. Passagiere weiter ausgebaut. Direkt unter dem Flughafen wird ein sechsgleisiger Bahnhof für Fern- und S-Bahn entstehen. Am Nordostrand des künftigen Flughafens wird auf einer Gesamtfläche von rund 105 Hektar der größte Gewerbepark Berlins entstehen.
Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) Berlin
Erstmalig in Deutschland entstand in Berlin in Public Private Partnership eine Verkehrsmanagementzentrale
(VMZ Berlin). Die Partner der VMZ sind die Daimler AG (Daimler Financial Services), die Siemens AG, sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Das Internet und 22 dynamische Anzeigetafeln im Stadtgebiet geben einen Überblick über die aktuelle Verkehrslage und bieten eine breite Palette von Mobilitätsdienstleistungen.
Die Ziele der Verkehrsmanagementzentrale sind:
Die Ziele der Verkehrsmanagementzentrale sind:
- Vermeidung von Staus und Engpässen durch sinnvolle Verknüpfung von öffentlichem Nahverkehr und Individualverkehr
- Verbesserung der Reisequalität in der Region Berlin
- Verbesserung der Standort-Qualität
- Erleichterung der Verkehrsplanung und -steuerung für die Berliner Behörden
- Schonung von Umwelt und Ressourcen durch effiziente Nutzung des Berliner Verkehrssystems
- Kostenfreie Mobilitätsdienste für alle Berliner Verkehrsteilnehmer
Neben den gebührenfreien Diensten entwickelt die VMZ Berlin auch Dienste speziell für den Wirtschaftsverkehr.
Internet: www.vmz-berlin.de
Güterverkehrszentren (GVZ) in Berlin
Die Güterverkehrszentren der Region Berlin-Brandenburg bieten mit ihrer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur für jedes Unternehmen den optimalen Standort.
In einem aktuellen Ranking der 33 deutschen Güterverkehrszentren belegten die GVZ Berlin-Süd und Berlin-West die Plätze 3 und 4 und das GVZ Berlin-Ost den 14. Platz. Gewichtet wurde dabei u.a. nach Verkehrsanbindung, Flächenangebot und Synergieeffekten.
Internet: www.gvz-berlin.de
(Quelle: www.isl.org
)
1. Güterverkehrszentrum Berlin West
Unmittelbar am westlichen Berliner Autobahnring A 10 liegt das GVZ Berlin West, das aus den Teilflächen Wustermark und Brieselang besteht.
Für die Entwicklung und Vermarktung der Teilfläche Wustermark ist die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der LEG Brandenburg als Treuhänderin der Gemeinde zuständig.
Die WestLB und Fiege Deutschland haben diese Aufgaben für Brieselang übernommen. Im Rahmen einer Public Private Partnership werden Kompetenzen gebündelt und Synergieeffekte erzielt.
2. Güterverkehrszentrum Berlin Ost
Die direkte Anbindung an den östlichen Berliner Autobahnring und die Eisenbahnhauptstrecke Berlin-Frankfurt/O.-Warschau-Moskau kennzeichnen das GVZ Berlin Ost Freienbrink.
Internet: www.vmz-berlin.de

Güterverkehrszentren (GVZ) in Berlin
Die Güterverkehrszentren der Region Berlin-Brandenburg bieten mit ihrer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur für jedes Unternehmen den optimalen Standort.
In einem aktuellen Ranking der 33 deutschen Güterverkehrszentren belegten die GVZ Berlin-Süd und Berlin-West die Plätze 3 und 4 und das GVZ Berlin-Ost den 14. Platz. Gewichtet wurde dabei u.a. nach Verkehrsanbindung, Flächenangebot und Synergieeffekten.
Internet: www.gvz-berlin.de

(Quelle: www.isl.org
)1. Güterverkehrszentrum Berlin West
Unmittelbar am westlichen Berliner Autobahnring A 10 liegt das GVZ Berlin West, das aus den Teilflächen Wustermark und Brieselang besteht.
Für die Entwicklung und Vermarktung der Teilfläche Wustermark ist die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der LEG Brandenburg als Treuhänderin der Gemeinde zuständig.
Die WestLB und Fiege Deutschland haben diese Aufgaben für Brieselang übernommen. Im Rahmen einer Public Private Partnership werden Kompetenzen gebündelt und Synergieeffekte erzielt.
2. Güterverkehrszentrum Berlin Ost
Die direkte Anbindung an den östlichen Berliner Autobahnring und die Eisenbahnhauptstrecke Berlin-Frankfurt/O.-Warschau-Moskau kennzeichnen das GVZ Berlin Ost Freienbrink.
Attraktive Grundstückspreise und besondere Fördermöglichkeiten für Logistikunternehmen sprechen für diesen Standort.
Vor den Toren der Bundeshauptstadt hat sich das GVZ Süd Großbeeren zu einem bedeutenden logistischen Knotenpunkt entwickelt.
An dieser Schnittstelle von Straße und Schiene, im prosperierenden Süden, haben sich bereits namhafte Unternehmen ihren Standort gesichert.
An dieser Schnittstelle von Straße und Schiene, im prosperierenden Süden, haben sich bereits namhafte Unternehmen ihren Standort gesichert.
4. Luftfrachtzentrum Flughafen Berlin-Schönefeld
Logistiker finden hier ideale Möglichkeiten für den intermodalen Umschlag Straße-Schiene-Luft. Rund um die Uhr geöffnet, ist der Flughafen ideal geeignet für Expressdienste und Frachtcharterflieger.
Herausragende Entwicklungen aus der Region
Wichtige Projekte des FAV - Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik Berlin
auf dem Gebiet der Verkehrs- und Mobilitätsforschung:
auf dem Gebiet der Verkehrs- und Mobilitätsforschung:Kooperative Systeme für intelligente Straßenverkehrssicherheit (Coopers)
Das Projekt läuft seit Januar 2006 und basiert auf Fahrzeug-Datenübertragung zur Realisierung von durchgängigen Diensten entlang der Reisekette.
Kooperationspartner sind u.a.: FAV, Fraunhofer-Institut (FIRST), TU Berlin, TFH Wildau
European Rail Research Network of Excellence (EURNEX)
Das durch das 6. Rahmenforschungsprogramm der EU unterstützte Netzwerk will die fragmentierte europäische Eisenbahnforschung und das Ziel der Effizienzsteigerung integrieren. Für die Bahnforschung soll ein europäischer Binnenmarkt entstehen.
Intelligent Integration of Railway Systems (InteGRail)
Dieses EU-geförderte Projekt hat die Entwicklung eines Informationssystems zum Ziel, welches bestehende Kommunikationssysteme im Eisenbahnbereich verbindet und die Integration aller bestehenden relevanten Subsysteme ermöglicht.
INTRASEA
Das interregionale Projekt koordiniert die umweltfreundliche Planung, Entwicklung und Ausweitung des Infrastrukturnetzes der durch Industrie und Tourismus zunehmend stärker genutzten Binnenschifffahrt.
MODTRAIN
Das Projekt ist das größte europäische Gemeinschaftsvorhaben der Bahntechnik und soll einen Beitrag dazu leisten, die nächste Generation von Hochgeschwindigkeitszügen und Universallokomotiven kostengünstiger zu produzieren und zu betreiben
TELLUS
Unter Schirmherrschaft der CIVITAS Initiative der EU soll die umweltverträgliche und nachhaltige Gestaltung des Stadtverkehrs durch die Anwendung verschiedener politischer und technologischer Maßnahmen realisiert werden.
In Lauchhammer wurde das landesweit erste Telematik-Service-Center (TSC) in Betrieb genommen. Mit dem TSC Niederlausitz wird vor allem der regionalen Wirtschaft der Weg in die moderne Informationsgesellschaft erleichtert.
European TelematicsFactory
Das im Oktober 2004 in Berlin-Charlottenburg eröffnete Kompetenzzentrum für Telematik und mobile IT schuf einen neuen Knotenpunkt für die Entwicklung, Produktion und Anwendung mobiler IT-Lösungen. Gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Bundes- und Landesmitteln stehen Unternehmen aus dem Telematik- und IT-Bereich nun 5.000 m² Bürofläche zur Verfügung. mehr






