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Das Branchenkompetenzfeld der Stahl- und Metallindustrie zählt zu den beschäftigungsreichsten und umsatzstärksten Einzelbranchen der Brandenburger Industrie. Eine vergleichbare wirtschaftsstrukturelle Bedeutung weisen lediglich die Brandenburger Ernährungsindustrie und der Fahrzeugbau auf.
Konjunkturelle Impulse
- Die Branche entwickelt sich besser als Durchschnitt der Industrie in Brandenburg: Umsatzwachstum in den Jahren 2004 (+9,8%), 2005 (+5,5%), 2006 (+16,2%).
- Weltweite konjunkturelle Erholung wird positive Impulse für die bundesdeutsche Stahl- und Metallindustrie bringen - anziehende Nachfrage wichtiger Abnehmerbranchen
- Hüttenwerke in Deutschland produzierten 2006 rd. 30,4 Mio. Tonnen Roheisen und 47,23 Mio. Tonnen Rohstahl
- Gute Entwicklung der Auftragseingänge und Trendbefragungen weisen auf stabiles Produktions- und Beschäftigungsniveau hin
- Haupteinflussfaktoren sind Öl- und Rohstoffpreisentwicklung und Auftragseingänge aus dem In- und Ausland, die bestimmt werden durch die Konjunktur wichtiger Abnehmerbranchen im Produzierenden Gewerbe
Breites Spektrum an Produktionsprozessen Die Stahlindustrie Brandenburgs ist als Basis für die Stahl- und Metallverarbeitung, den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau sowie die Bauwirtschaft von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung. Roheisen-, Stahl- und Nichteisenmetallerzeugung - Verschiedenen Bearbeitungsstufen (Kaltziehen, Gießen, Schmieden)
- Herstellung von Zuliefer- und Endprodukten aus Stahl und anderen Metallen
Wichtige Teilbereiche der Gesamtbranche
- Roheisen und Stahlproduktion
- Herstellung verwandter Erzeugnisse (Rohre, Draht, etc.)
- Herstellung von Metallkonstruktionen und Ausbauelementen aus Metall
- Sonstige Metallerzeugnisse
Branchenstruktur
- Drei Großbetriebe in der Eisen- und Stahlindustrie mit über 500 bzw. über 1.000 Beschäftigten
- 80 % der Betriebe sind KMU mit weniger als 250 Beschäftigten
- Metallverarbeitende Industrie ist stärker kleinbetrieblich strukturiert
- 1% der Betriebe haben über 250 bis zu 500 Beschäftigte - 65% der Betriebe haben eine Betriebsgröße mit bis zu 50 Beschäftigten
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