Zur wirtschaftlichen Lage in der Berliner Hauptstadtregion
Die Signale der Wirtschaft deuten auf Wachstum!
Das Stimmungsbild in der Wirtschaftsregion Berlin - Brandenburg hat sich gegenüber der Vorjahresumfrage deutlich verbessert.
Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg hat sich die Geschäftslage der Unternehmen stabilisiert und teilweise sogar spürbar verbessert.
Die Prognosen der Unternehmen deuten darauf hin, dass dieser positive Trend in 2006 anhält.
In der Wirtschaftsregion Berlin - Brandenburg besteht Zuversicht für die weitere Wirtschaftsentwicklung.
Der Konjunkturklimaindex ist so hoch wie in den letzten zehn Jahren nicht.
Getragen wird dieser Optimismus vor allem von der Berliner Wirtschaft.
Wachstumsbereiche
Das Verarbeitende Gewerbe befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs und ist eine wichtige Stütze für die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaftsregion.
Auch bei den Dienstleistern hat sich die Geschäftslage gegenüber 2004 erheblich verbessert.
Berliner Händler schätzen die Geschäftslage überwiegend positiv ein
Die Industriebetriebe rechnen 2006 mit steigenden Umsätzen und guten Ausfuhrgeschäften.
Die Berliner Händler erwarten gute Geschäfte und steigende Umsätze.
Der Export ist nach wie vor für die Wirtschaft in der Region Berlin - Brandenburg wichtigster Wachstumsträger.
Die Ausfuhren haben auch im Jahr 2005 deutlich zugenommen.
Im Zeitraum Januar bis November 2005 ist der Exportumsatz der Industrieunternehmen in der Region gegenüber dem Vorjahr um fast fünf Prozent gestiegen.
Wirtschaftliche Vernetzung im Wirtschaftsraum Berlin-Brandenburg
82 % der Unternehmen kooperieren intensiv mit Geschäftspartnern des jeweils anderen Bundeslandes.
Steigerung um rund 4 % gegenüber 2005
Nur 18 % unterhalten keine Wirtschaftsbeziehungen zu Unternehmen des anderen Bundeslandes
Verflechtungsgrad der Berliner Unternehmen aufgrund der geografischen Lage stärker ausgeprägt als in der Brandenburger Wirtschaft.
Die geschäftlichen Verbindungen der Brandenburger Unternehmen auf den Berliner Markt wachsen seit Jahren aber kontinuierlich.
(Quelle: Konjunkturreport 2006, Industrie- und Handelskammern Berlin und Brandenburg, 2006)