Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist eine der wichtigsten Zukunftsbranchen der Hauptstadtregion. Sie verbindet hohes Innovationsniveau mit anspruchvollen Technologien.
Mit Global-Playern wie MTU und Rolls-Royce sind Unternehmen von Weltruf in der Region. In ihrem Umfeld bieten sich für kleine und mittlere Unternehmen vielfältige Chancen als Zulieferer oder im Dienstleistungs-, Sicherheits- oder IT-Bereich.
Die Luftfahrtindustrie der Region zeichnet sich durch eine hohe Arbeitsproduktivität, ein zweistelliges Umsatzplus und einen hohen FuE-Anteil aus.
Warum Berlin?
"Berlin ist für ein innovatives Softwareunternehmen in der Luftfahrtindustrie ein idealer Standort. Dank der hohen Ausbildungsdichte in der Region und der Attraktivität der Stadt sind qualifizierte Ingenieure, Informatiker und Mathematiker relativ leicht verfügbar. Zugleich schafft das dichte Netz von Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein ideales Umfeld für ein leistungsfähiges Netzwerk von Wissenschaft und Industrie. Dabei unterstützen öffentliche Technologieförderprogramme wie der Zukunftsfonds Berlin die Entwicklung innovativer Produkte."
Dr.-Ing. Oliver Kranz, Geschäftsführer PACE Aerospace Engineering and Information Technology GmbH
Rund 80 Unternehmen der Luftfahrtindustrie (inklusive Zulieferer) mit ca. 4.000 Mitarbeitern haben ihren Sitz in der Hauptstadtregion - hinzu kommen zahlreiche Unternehmen, die produktionsbegleitende Dienstleistungen anbieten.
Kernkompetenzen sind Antriebstechnik, Maintenance, Overhaul und Repair (Flugzeuginstandhaltung) sowie Know-how in Produktion und Vermarktung von Kleinflugzeugen.
Der Flughafen Berlin-Brandenburg BER in Schönefeld ist das größte Infrastrukturprojekt der Region. Berlin besitzt das Wachstumspotenzial, sich in den kommenden zehn Jahren zum drittgrößten Luft- und Raumfahrtstandort in Deutschland zu entwickeln, neben den Standorten Bayern und Hamburg/Nordwest-Deutschland.
Die Hauptstadtregion ist die Wiege der deutschen Luftfahrt. Sie konnte an dieses Potenzial anknüpfen und ist heute ein Zentrum der flugtechnischen Entwicklung in Deutschland.
- Besondere Kompetenzen in der Entwicklung und Produktion von Antriebssystemen und -modulen, in der Satellitentechnik sowie in der luft- und raumfahrtorientierten Prozesstechnik.
- Weit verzweigte Betreiberinfrastruktur; 3 internationale Airports
- Entscheidung für Standort Schönefeld als einziger Flughafen (Berlin Brandenburg International Airport) ab 2012
- Investitionen während der Planungs- und Bauphase bei ca. 2 Mrd. EUR
- rund 22 Mio. Fluggäste im Jahr als Startkapazität erwartet
- Gesamtbeschäftigungseffekt wird 2012 bei 73.000 Stellen liegen - Der Gesamtumsatz der Branche beträgt in der Region rund 1 Mrd. EUR jährlich.
- Hervorragende Vernetzung der regionalen Akteure der Luft- und Raumfahrtindustrie durch das Kompetenzzentrum Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V
. - Spezielle Förderung von Anlageninvestitionen, Mitarbeiterqualifizierung und F&E-Projekten
- ILA
- Die Leitmesse der Luft- und Raumfahrt in Berlin-Brandenburg
- 1014 Aussteller aus 42 Ländern, mehr als 115.000 Fachbesucher und ca. 250.000 Besucher insgesamt - Herausragendes Angebot an hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften
Aerospace-Industrie in Berlin
Nutzen Sie unsere interaktive Branchenkarte, um sich über ausgewählte Standorte und infrastrukturelle Gegebenheiten zu informieren.
Zur Branchenkarte
Die "Vision 2015" für den Luft- und Raumfahrtstandort Berlin setzt auf den Ausbau der regionalen Stärken und die Konzentration auf drei Ziele:
- Die Berliner Hauptstadtregion entwickelt sich zum Kompetenzzentrum für Antriebssysteme und Satellitentechnik.
- Sie erlangt eine führende Position in der luft- und raumfahrtorientierten Prozesstechnik, unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette.
- Die regionale Aerospace-Industrie profitiert von Aufträgen im Zusammenhang mit dem Aufbau des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo.
Dazu definiert die BBAA-Studie "Luft- und Raumfahrt in Berlin-Brandenburg: Kernkompetenz - Vision - Strategie" einen Masterplan, der in vier Phasen die Rahmenbedingungen für ein überproportionales Wachstum der regionalen Luft- und Raumfahrtindustrie schaffen soll.
Die vier Phasen des Masterplans zur Standortentwicklung
Phase 1 (bis 2005)
"Kräfte konzentrieren, zielgerichtet fördern"
Einen Schwerpunkt bildet die Schaffung zukunftsfähiger Strukturen für ein professionelles Cluster-Management. Hierbei geht es um die Bündelung aller Aktivitäten zur Entwicklung und Vermarktung des Aerospace-Standortes sowie um die Begleitung der weiteren Vernetzung der Unternehmen.
Phase 2 (bis 2008)
"Stärken ausbauen"
Die Präsenz der ansässigen Kernunternehmen der Branche sowie die Ansiedlung weiterer Großunternehmen werden zielgerichtet unterstützt. Verbundprojekte zwischen kern- und mittelständischen Unternehmen, Hochschulen und Instituten werden initiiert.
"Kräfte konzentrieren, zielgerichtet fördern"
Einen Schwerpunkt bildet die Schaffung zukunftsfähiger Strukturen für ein professionelles Cluster-Management. Hierbei geht es um die Bündelung aller Aktivitäten zur Entwicklung und Vermarktung des Aerospace-Standortes sowie um die Begleitung der weiteren Vernetzung der Unternehmen.
Phase 2 (bis 2008)
"Stärken ausbauen"
Die Präsenz der ansässigen Kernunternehmen der Branche sowie die Ansiedlung weiterer Großunternehmen werden zielgerichtet unterstützt. Verbundprojekte zwischen kern- und mittelständischen Unternehmen, Hochschulen und Instituten werden initiiert.
Phase 3 (bis 2011)
"Mit Innovationen Wettbewerbsvorteile schaffen"
Die fortgesetzte Vernetzung des Standortes hilft, die strukturellen Nachteile zu überwinden. Strategische Partnerschaften, neue Unternehmensansiedlungen, der Aufbau von Kompetenzzentren und die Kooperation mit anderen Aerospace-Standorten führen zu einer hohen Innovationsrate. Im Ergebnis entwickelt sich die Wachstums- und Beschäftigungsdynamik entlang der gesamten Wertschöpfungskette und neue Produkte und Dienstleistungen entstehen.
Phase 4 (bis 2015+)
"Synergien nutzen"
Die Branche profitiert zusätzlich von den positiven Effekten des neuen Airports BER
. Ein leistungsfähiges branchenübergreifendes Wirtschaftscluster hat sich gebildet, neue Produkte und Leistungen eröffnen weitere Geschäftsfelder. Die Hochschulen der Region haben ihr luft- und raumfahrtrelevantes Profil geschärft und sind eng mit der regionalen Industrie verbunden.









